Coronavirus - Hinweis für Passagiere:

Im internationalen und nationalen Flugverkehr kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen, es gilt das von der Europäischen Kommission beschlossene Einreiseverbot. Passagiere werden gebeten, vor Reiseantritt den Flugstatus und die aktuellen Reisebestimmungen zu prüfen sowie sich direkt an ihre Airline zu wenden. Ankommende Fluggäste sollen möglichst nicht am Airport abgeholt werden, sondern sich am besten direkt nach Hause begeben, um soziale Kontakte zu vermeiden. + Allgemeine Passagierinfo zum Coronavirus+

Bis 2017: 100 Prozent abgasfreie Passagier- und Gepäckabfertigung auf dem Vorfeld

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) macht beim Thema Elektromobilität weiter ernst. Der Flughafenbetreiber will den Passagier- und Gepäcktransport bis 2017 vollständig auf Elektroantriebe umstellen und damit einen wesentlichen Teil der gesamten Fahrzeugflotte auf dem Vorfeld ohne lokale Emissionen betreiben.

„Mit der anstehenden Erweiterung der Elektroflotte bauen wir unsere Vorreiterrolle unter den Flughäfen als Anwender umweltfreundlicher Antriebstechniken weiter aus. Wir sind stolz darauf, dass wir bereits heute als europaweiter Referenzflughafen für die energieeffiziente und umweltfreundliche Abfertigung gelten. Nach unserem Wissen ist dieser Schritt weltweit einmalig und auf unserem Weg zum fairport ein weiterer Meilenstein“, sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft.

Der Landesflughafen hat sich bereits vor Jahren das Ziel gesetzt, zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden. In ihrem fairport-Programm hat sich die FSG vorgenommen, die CO2- und Luftschadstoffemissionen durch den Bodenverkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Indem die FSG 2016 und 2017 alle verbleibenden Diesel-Passagierbusse und Hybridschlepper durch abgasfreie, batteriebetriebe Neufahrzeuge ersetzt, kommt sie diesem Ziel einen Schritt näher. Der Flughafenbetreiber investierte seit 2013 über 4,4 Mio. Euro in die Beschaffung von 25 Abfertigungsfahrzeugen mit Elektroantrieb und in die nötige Infrastruktur. Die rund 20 Ladestationen auf dem Flughafengelände werden von elektrisch angetriebenen Passagierbussen, Vans, Pushback-, Gepäck- und Frachtschleppern genutzt.

Die besonderen Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen an Flughäfen erforschte die FSG im Projekt „efleet“ in Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. (DLR) sowie der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH. „Mit efleet haben wir den Grundstein für einen großflächigen Ausbau emissionsarmer Mobilität im Bodenverkehr gelegt. Die Forschungsergebnisse bestätigen uns darin, dass unsere Investitionen sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll sind“, sagte Fundel. Das Forschungsprojekt war Teil der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten baden-württembergischen Initiative „LivingLab BWe mobil“, eines der bundesweit vier Förderprogramme im „Schaufenster Elektromobilität“. Das BMWi unterstützte das Schaufensterprojekt am Flughafen mit Fördermitteln in Höhe von 1,4 Mio. Euro. Ende Juni endete die dreijährige Erprobungsphase der elektrischen Vorfeldflotte im LivingLab BWe mobil.

Veröffentlicht am 14. Juli 2016