Körperscanner bei US-Flügen erleichtern Kontrollen für Passagiere

Für die Kontrolle der Passagiere bei Flügen in die USA setzt die Bundespolizei am Flughafen Stuttgart jetzt auch Körperscanner ein. Der Einsatz der neuen Geräte soll die Sicherheitskontrollen für die Fluggäste erleichtern. Die Kontrolle mit dem Körperscanner ist freiwillig, die Passagiere können sich auch weiterhin für die manuelle Nachkontrolle entscheiden.

Die neuen Geräte, die in Stuttgart verwendet werden, arbeiten mit Millimeterwellentechnologie und sind gesundheitlich unbedenklich. Auf den Bildschirmen der Sicherheitskräfte erscheint kein realistisches Körperbild, sondern lediglich ein Piktogramm. Anhand dieses Piktogramms werden dann verdächtige Bereiche markiert, die bei Bedarf manuell nachkontrolliert werden. Die Geräte entdecken neben metallischen Gegenständen auch nichtmetallische Gegenstände wie Keramikmesser oder Sprengstoffe. Das neue Verfahren ist für die Fluggäste schnell und unkompliziert, das Scannen selbst dauert für den Fluggast nur drei Sekunden.

 

Veröffentlicht am 7. Juni 2013