Coronavirus - Hinweis für Passagiere:

Im internationalen und nationalen Flugverkehr kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen, es gilt das von der Europäischen Kommission beschlossene Einreiseverbot. Passagiere werden gebeten, vor Reiseantritt den Flugstatus und die aktuellen Reisebestimmungen zu prüfen sowie sich direkt an ihre Airline zu wenden. Ankommende Fluggäste sollen möglichst nicht am Airport abgeholt werden, sondern sich am besten direkt nach Hause begeben, um soziale Kontakte zu vermeiden. + Allgemeine Passagierinfo zum Coronavirus+

Flughafen spendet 1.000 Euro an „Frauen helfen Frauen Filder e.V.“

Über 6.000 Besucher erlebten Anfang Juni den Familiensonntag im Rahmen des bundeweiten Tags der Luftfahrt auf der Besucherterrasse des Flughafens Stuttgart. Neben vielen kostenlosen Aktionen fand dort auch eine Versteigerung von Flugzeugmodellen aus dem Fundus des Flughafens statt. Die teilweise historischen Modelle fanden schnell neue Besitzer, bis zu 150 Euro pro Modell wurden geboten.

Der Gesamterlös, aufgestockt durch die Flughafengesellschaft auf 1.000 Euro, wurde jetzt an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. übergeben. Die Vorsitzende des Vereins, Claudia Moosmann, nahm die Spende stellvertretend entgegen. Seit mehreren Jahren unterstützt die Flughafen Stuttgart GmbH die Arbeit des Vereins, der Beratung und Schutz für Frauen bietet, die unter häuslicher Gewalt leiden.

Volkmar Krämer, der Pressesprecher der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Scheckübergabe: „Der Verein ist eine Initiative, die Frauen und Kindern hilft, die sich unverschuldet in großen Notlagen befinden. Was hier geleistet wird, ist auch ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement. Auch aus diesem Grund haben wir uns zur Unterstützung entschlossen“.

Claudia Moosmann betonte: „Das Thema Gewalt gegen Frauen muss mehr gesellschaftliche Beachtung finden. Auch vom Flughafen kommen immer wieder Frauen zu uns, denen wir unbürokratisch helfen, auch wenn in diesen Fällen kein Herkunftslandkreis vorliegt – von diesem hängt die Förderung im Frauenhaus ab. Für unsere Arbeit sind wir neben den Zuschüssen von den Kreisstädten Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern und Neuhausen auch dringend auf Spenden angewiesen. Unser Verein steht aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit wie andere, weil wir die Frauen, die zu uns kommen, schützen müssen. Das macht es schwer, die nötige Aufmerksamkeit zu erreichen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Spende.“

Veröffentlicht am 20. Juni 2013