Coronavirus - Hinweis für Passagiere:

Im internationalen und nationalen Flugverkehr kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen, es gilt das von der Europäischen Kommission beschlossene Einreiseverbot. Passagiere werden gebeten, vor Reiseantritt den Flugstatus und die aktuellen Reisebestimmungen zu prüfen sowie sich direkt an ihre Airline zu wenden. Ankommende Fluggäste sollen möglichst nicht am Airport abgeholt werden, sondern sich am besten direkt nach Hause begeben, um soziale Kontakte zu vermeiden. + Allgemeine Passagierinfo zum Coronavirus+

Vision vom autonomen Fahren auf dem Vorfeld: Start mit Gepäck- und Schneeräumfahrzeugen

In weniger als drei Jahren könnten die ersten autonomen Fahrzeuge auf dem Stuttgarter Vorfeld unterwegs sein. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beteiligt sich an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt SmartFleet. Gemeinsam mit den Fahrzeugherstellern Aebi Schmidt Deutschland und VOLK verfolgt der Landesairport das Ziel, selbstfahrende Nutzfahrzeuge zu entwickeln, deren Einsatz am Flughafen sicher und effizient ist.

Weil an einem Flughafen andere Verkehrsbedingungen herrschen als auf der Straße und sich die Geräte in die komplexen Arbeitsprozesse am Boden integrieren sollen, gilt die Entwicklung als besonders herausfordernd. Gepäckschlepper und Kehrblasgeräte des Winterdienstes machen dabei den Anfang. Die vollautomatisierten Prototypen werden bis 2022 entwickelt und unter Realbedingungen auf dem Stuttgarter Vorfeld, den Rollwegen und der Start- und Landebahn getestet.

Mit SmartFleet erforschen die Projektpartner auch die Auswirkungen der Automatisierung auf das Arbeitsumfeld. Die Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst leisten nicht nur körperlich schwere Arbeit, sondern stehen auch oft unter Zeitdruck. Automatisierte Geräte werden sie in Zukunft unterstützen. Das gesamte Forschungsvorhaben des Konsortiums hat ein Volumen von rund 3,9 Millionen Euro.

Veröffentlicht am 27. Juni 2019