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Klimabewusst reisen: Tipps für Fluggäste

Rund eine Million Menschen entscheiden sich über die Pfingstferien in Baden-Württemberg für das Flugzeug als Verkehrsmittel und eine Reise über den Flughafen Stuttgart. Trotz vieler Kritik ist der Mobilitätstrend ungebrochen. Dennoch ist jeder Trip mit klimaschädlichen Emissionen verbunden. Wer nicht auf seinen Flug verzichten will, kann den CO2-Fußabdruck seines Urlaubs immerhin im Blick behalten und so möglichst klein halten. Auf seiner Website stuttgart-airport.com gibt der Landesflughafen Tipps, wie Passagiere ihre Reise klimabewusst planen können.

Weniger Gepäck, weniger Gewicht, weniger Kerosinverbrauch: Wer seinen Koffer klimasmart packen will, nimmt möglichst wenig Gewicht mit auf Reisen. Denn je leichter die Gepäckstücke, desto weniger Treibstoff benötigt das Flugzeug für seine Strecke.

Klimaschonend zum Airport: Der Flughafen Stuttgart ist einer der am besten angebundenen Standorte Baden-Württembergs. Mit dem Bus, der S-Bahn, dem E-Auto und via Carsharing geht es klimafreundlich zum Flughafen. Elektroautos können am Airport auf 48 Parkplätzen kostenlos mit Ökostrom getankt werden.

Emissionen ausgleichen: Weil der Klimawandel ein globales Phänomen ist, ist es möglich, an einer Stelle entstandenes CO2 durch Einsparungen in gleicher Höhe an einem anderen Ort auszugleichen. Die gemeinnützige Organisation atmosfair bietet an, die beim Fliegen derzeit noch unvermeidbaren Emissionen zu kompensieren. Mit dem freiwilligen Beitrag der Passagiere finanziert atmosfair weltweit Klimaschutzprojekte. Diese erfüllen die strengsten verfügbaren Qualitätsstandards und werden von unabhängigen Gutachtern kontrolliert und zertifiziert. Passagiere haben online unter www.atmosfair.de oder an einer Station im Abflugbereich von Terminal 1 die Möglichkeit, die Klimabilanz ihres Fluges zu berechnen und direkt zu kompensieren.

Weniger häufig und dafür länger Urlaub machen: Wen es an ferne Orte zieht, der sollte dort in Relation zur Flugstrecke auch möglichst viel Zeit verbringen. So reist man nicht nur bewusster, es ist auch erholsamer und es bleibt mehr Zeit, um andere Kulturen richtig kennenzulernen.

Umweltfreundliche Unterkunft wählen: Zu Gast in einem Hotel, Hostel oder auf einem Campingplatz mit Umweltzertifikat verbraucht der Aufenthalt typischerweise weniger Ressourcen als in herkömmlichen Unterkünften. Reisende achten am besten schon bei der Buchung auf solche Öko-Siegel.

Um den Luftverkehr klimaschonender zu gestalten engagiert sich die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) in zahlreichen Initiativen und fördert Zukunftstechnologien. Teil des fairport-Konzepts des Airport-Betreibers ist es, den eigenen CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu verbessern. Bis 2050 will die FSG den Landesairport klimaneutral betreiben.

Mit oder ohne CO2-Kompensation gilt am Pfingstwochenende: Reisende sollten mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen sein, um genügend Zeit für Check-in, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrollen zu haben.

Veröffentlicht am 5. Juni 2019