Coronavirus - Hinweis für Passagiere:

Im internationalen und nationalen Flugverkehr kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen, es gilt das von der Europäischen Kommission beschlossene Einreiseverbot. Passagiere werden gebeten, vor Reiseantritt den Flugstatus und die aktuellen Reisebestimmungen zu prüfen sowie sich direkt an ihre Airline zu wenden. Ankommende Fluggäste sollen möglichst nicht am Airport abgeholt werden, sondern sich am besten direkt nach Hause begeben, um soziale Kontakte zu vermeiden. + Allgemeine Passagierinfo zum Coronavirus+

Feuerwehren spenden Löschfahrzeuge und Ausrüstung nach Sierra Leone

Unterstützung für Feuerwehrkollegen tausende Kilometer entfernt: Werkfeuerwehren aus ganz Baden-Württemberg haben gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr Stuttgart eine Aktion gestartet, um beim Aufbau des Rettungswesens in Sierra Leone zu helfen. Die Feuerwehrleute spendeten insgesamt drei Löschfahrzeuge und verschiedene Ausrüstungsgegenstände im Wert von rund 50.000 Euro. Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg übergab die Fahrzeuge jetzt offiziell an Jongopie Siaka Stevens, den Botschafter der Republik Sierra Leone in Deutschland. Per Schiff geht die Spende nun auf Reise in das westafrikanische Land, der Flughafen Stuttgart übernimmt dabei die Frachtkosten von rund 15.000 Euro.

Auslöser der Hilfsaktion war ein Besuch von Nazir Bongay, dem Leiter der National Fire Force von Sierra Leone, der im Juli 2014 zwei Wochen lang zu einer Hospitation bei der Flughafenfeuerwehr Stuttgart zu Gast war. Bongays Aufgabe ist der Aufbau des Brandschutz- und Rettungswesens, landesweit und in seiner Heimatstadt Freetown, die rund eine Million Einwohner zählt. Zu den von ihm betreuten Einrichtungen gehört auch der Lungi International Airport und der Hafen von Freetown, der von großen Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Bei seinem Besuch informierte sich Bongay, der bereits in Singapur, China und Großbritannien beruflich Station gemacht hat, über Flugzeugbergung, vorbeugenden Brandschutz und das Rettungswesen. Die Feuerwehr am Flughafen Stuttgart war dabei dank ihrer umfassenden Ausstattung ein idealer Ausgangspunkt für die Hospitation.

Veröffentlicht am 15. Juli 2015