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2012: Leichtes Plus mit 9,7 Mio. Passagieren - mit 30,3 Mio. Euro zweitbestes Ergebnis

2012: Leichtes Plus mit 9,7 Mio. Passagieren - mit 30,3 Mio. Euro zweitbestes Ergebnis

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat sich 2012 trotz eines schwierigen Umfelds positiv entwickelt. Mit 9.735.087 Millionen Passagieren erzielte die Flughafengesellschaft ein Plus von 1,5 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen sank um 3,7 Prozent auf 131.524 Starts und Landungen. Die Umsätze wuchsen um 1,5 Prozent auf 230,5 Millionen Euro. Mit 30,3 Millionen Euro nach Steuern wurde das zweitbeste Jahresergebnis in der Geschichte des Unternehmens erzielt. Der Flughafen Stuttgart hat sich damit erneut als einer der profitabelsten Airports in Deutschland bewiesen. Der Ausblick auf 2013 fällt jedoch gedämpft aus.

FSG-Geschäftsführer Prof. Georg Fundel erklärte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz (30.04.2013): „Das vergangene Jahr verlief für uns sehr wechselhaft. Nach anfänglichen Zuwächsen über dem Durchschnitt der deutschen Flughäfen kehrte sich der Trend in der zweiten Jahreshälfte um. Dennoch haben wir am Ende ein Passagierplus verzeichnet und erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Der gesamtwirtschaftliche Rahmen für die Luftfahrtbranche bleibt schwierig. Große Airlines wie die Lufthansa oder Air Berlin müssen weiter konsolidieren, und auch wir als Flughafenbetreiber stehen unter immensem Erlös- und Kostendruck. Eine ausgefeilte Betriebssteuerung und die Bereitschaft der Mitarbeiter, flexibel zu sein, sichert den Erfolg der FSG. Deshalb werden wir auch zukünftig erfolgreich und rentabel wirtschaften können“, so Fundel. Wegen der unsicheren Entwicklung rechnet die FSG für 2013 mit weniger Nachfrage und einem Rückgang der Fluggastzahlen um bis zu 5 Prozent.

Flughafendirektor Walter Schoefer bilanzierte: „Die Umsätze im Bereich der Non-Aviation sind 2012 mit 3,1 Prozent stärker gestiegen als die Passagierzahlen. Dazu beigetragen hat die Umgestaltung der Handelsflächen in den Terminals. Hier haben wir hochwertige und international bekannte Marken wie Strenesse und Picard mit Flagship Stores gewinnen können“, so Schoefer. „Auch die Entwicklung des Flughafens als Immobilienstandort verläuft erfreulich, hier werden nach den Vorplanungen in 2012 nun eine Reihe von Bauvorhaben an den Start gehen: die neue Deutschlandzentrale für Ernst & Young, in die wir rund 133 Mio. Euro investieren, der neue Fernbusbahnhof und ein neues Bürogebäude für die Flughafengesellschaft. Die DHL Express Deutschland wird ihre neue Servicestation auf unserem Frachtgelände bis Jahresende in Betrieb nehmen und 300 Arbeitskräfte  mitbringen. Weiter vorantreiben werden wir 2013 auch unsere Anstrengungen für Nachhaltigkeit und Umwelt. Unser neues Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird ab 2013 zusammen mit dem neuen Fernwärmenetz das Rückgrat der Energieversorgung auf dem Campus sein. Als erster Flughafen weltweit werden wir die gesamte Airport City durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als Gesamtquartier zertifizieren lassen.“

 

Bilanz 2012

 

2011

2012

Veränderungen

 

Operatives  Ergebnis (EBIT)

(in Mio. €)

 

40,8      

 

38,5

 

                         - 5,6 %

                  

 

Geschäftsergebnis

(in Mio. €)

 

30,5

 

 30,3

 

                         - 0,9 %

 

Umsatz FSG

(in Mio. €)

 

227,1

 

230,5

 

                        + 1,5 %

 

Umsatz FSG-Konzern (in Mio. €)

 

254,5

 

260,2

 

                        + 2,2 %

 

 

Fluggäste

 

 

9.591.461

 

9.735.087

 

+ 1,5 %

 

Flugbewegungen

 

136.580

 

131.524

 

- 3,7 %

 

 

Luftfracht in Tonnen

 

 

20.665

 

20.919

 

                        + 1,2 %

 

Luftpost in Tonnen

 

 

10.384

 

11.116

 

+ 7,1 %

 

 

Veröffentlicht am 30. April 2013

Flughafen Stuttgart erweitert mobile Services

Flughafen Stuttgart erweitert mobile Services

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Der Flughafen Stuttgart präsentiert eine neue kostenlose App, die Passagiere und Besucher mit umfassenden Fluggastinformationen, Statusveränderungen und Servicetipps versorgt. Die Applikation ist zunächst für alle Smartphones mit Android-Betriebssystem verfügbar und wird bis zum Herbst auch für Windows Phones, Blackberrys und iPhones bereitgestellt. Damit ist der Airport Stuttgart der erste deutsche Flughafen, der eine App für die am weitesten verbreiteten Smartphone-Betriebssysteme anbietet.

Ausgestattet mit zahlreichen Funktionen, gibt die neue App Passagieren die Möglichkeit, sich über Ankünfte und Abflüge des aktuellen und des folgenden Tages zu informieren. Kommt es zu Verspätungen oder ändert sich der Flugstatus, können sich Reisende jetzt nicht nur auf der Anzeigetafel im Terminal oder im Internet auf dem Laufenden halten, sondern dank der App bequem per Push-Dienst benachrichtigen lassen. Neugierigen Fluggästen zeigt die App anhand von Fotos bereits im Vorfeld an, mit welchem Flugzeug sie befördert werden können.

Eine verfeinerte Filter- und Suchfunktion sowie die übersichtliche Darstellung geben Passagieren und Besuchern zudem die Gelegenheit, schnell und einfach zu den gewünschten Inhalten zu gelangen. Zusätzliche Informationen über die Öffnungszeiten und Lage der einzelnen Shops, Restaurants und Dienstleistungen des Flughafens runden das Angebot ab.

Veröffentlicht am 29. April 2013

Winterdienstbilanz mit Rekordzahl an Einsätzen

Winterdienstbilanz mit Rekordzahl an Einsätzen

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Für den Winterdienst am Flughafen Stuttgart endet mit dem April eine ungewöhnlich lange und harte Saison: An 45 Tagen seit Anfang November musste am Landesflughafen Schnee geschippt werden, das ist der bisherige Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen. Zusätzlich musste an 11 Tagen tückisches Glatteis bekämpft werden. Mit 56 Einsatz-Tagen für die Mannschaft aus 180 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flughafens belegt der Winter 2012/13 den dritten Platz in der Statistik. Der Aufwand für die Räumfahrzeuge, die Bereitschaften und die erforderlichen Mittel ist erheblich, schließlich ist die komplette Fläche, die das Winterdienstteam bei Schneefall räumen muss, rund 1,3 Millionen m2  groß. „Unsere Mannschaft hat 6.837 Einsatzstunden bewältigt und war oftmals im Dauereinsatz, um den Flugbetrieb trotz Eis und Schnee pünktlich zu halten“, sagt Rudolf Brunner, der Leiter des Winterdienstes. „Dazu kommen noch 1.624 Einsatzstunden von externen Helfern.“, so Brunner. Die Kosten für den Winter summieren sich auf circa fünf Millionen Euro, das ist mehr als in milderen Wintern. Allein bei den Enteisungsmitteln hat die Flughafengesellschaft in der Saison 2012/13 mit über 2 Mio. Euro ein Mehrfaches als in den Vorjahren aufwenden müssen. Ein Liter Bodenenteisungsmittel kostet etwa so viel wie ein Liter Superbenzin, am Spitzentag wurden 162.950 Liter benötigt.

Auch die Flugzeugenteiser waren überdurchschnittlich oft gefragt. Die beiden Dienstleister, die Lufthansa Technik und die AGS Airport Ground Service GmbH, eine Tochter der Flughafengesellschaft, haben in dieser Saison an 118 Tagen 3.209 Maschinen startklar gemacht.

Am 30. April beendet der Flughafen-Winterdienst seine Bereitschaft und kommt am 1. November wieder.

Veröffentlicht am 29. April 2013

car2go startet am Flughafen

Ab sofort können car2go-Kunden direkt am Flughafen die weiß-blauen Elektro-Smarts anmieten oder abstellen. Vier Parkplätze auf dem direkt an den Terminals gelegenen Parkplatz P5 sind exklusiv für car2go ausgeschildert. Die kostenlose Ein- und Ausfahrt erfolgt über die Ruftaste an der Schranke und nicht mittels eines Parktickets. Auf allen anderen Parkflächen des Flughafengeländes dürfen die Fahrzeuge nicht kostenlos abgestellt werden.

Robert Henrich, Geschäftsführer der Daimler Mobility Services GmbH begrüßt diesen Schritt: "Mit der Erweiterung des Geschäftsgebietes zum Stuttgarter Flughafen und dem Angebot exklusiver Parkflächen in unmittelbarer Nähe zu den Terminals, bieten wir unseren Kunden eine hervorragende Möglichkeit car2go als Anschlussmobilität für Flugreisen zu nutzen."

 

Veröffentlicht am 24. April 2013

Schallschutzprogramm: Informationsabende in den Anrainergemeinden

Schallschutzprogramm: Informationsabende in den Anrainergemeinden

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In den kommenden Wochen informieren die zuständigen Gemeinden und Behörden an mehreren Abenden über die Details des neuen Schallschutzprogramms. Nach dem novellierten Fluglärmgesetz von 2010 werden im Umfeld des Flughafens zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone unterschieden. Nach den Vorgaben des Gesetzes haben Eigentümer von Gebäuden in diesen Zonen unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf baulichen Schallschutz, der dann vom Flughafen Stuttgart bezahlt wird. Ansprechpartner für die Erstattung der Kosten ist die jeweilige untere Verwaltungsbehörde, die die Anträge prüft und darüber entscheidet. Folgende Termine sind angesetzt:

 

  • Stadt Filderstadt, für Filderstadt, Leinfelden, Echterdingen und Stetten:
    Dienstag, 16. April 2013, 19.00 Uhr, Bürgerzentrum Bernhausen, Bernhäuser Hauptstraße 2, 70794 Filderstadt
     
  • Stadt Ostfildern, für die Gemeinden Nellingen, Scharnhausen und Plieningen:
    Donnerstag, 18. April 2013, 18.00 Uhr, Kleiner Saal an der Halle, Esslinger Straße 26, 73760 Ostfildern/Nellingen
     
  • Landratsamt Böblingen, für Steinenbronn und Schönaich: Freitag, 19. April 2013, 19.00 Uhr, Bürgerhaus Steinenbronn, Stuttgarter Straße 7, 71144 Steinenbronn
     
  • Stadt Esslingen, für Berkheim, Denkendorf und Neuhausen:
    Dienstag, 23. April 2013, 18.00 Uhr, Osterfeldhalle Berkheim, Köngener Str. 51, 73734 Esslingen

Veröffentlicht am 10. April 2013

Erstes Quartal mit deutlichen Rückgängen bei Passagieren und Flugbewegungen

Im ersten Quartal 2013 wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 1.761.691 Passagiere gezählt, das sind 4,0 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres (1.835.894). Die Zahl der Flugbewegungen liegt mit 20.058 Starts und Landungen um 10,1 Prozent unter dem Vergleichszeitraum (22.318 Bewegungen). Viele Airlines konsolidieren ihr Streckennetz und setzen größeres Fluggerät ein. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge ab Stuttgart stieg um 1,1 Prozent auf 68,3 Prozent. 

Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, bewertet die Entwicklung des ersten Vierteljahres: „Dass es zu einem  Rückgang in der Verkehrsentwicklung kommt, war absehbar. Die Überkapazitäten in der Airlineindustrie, Preisanpassungen durch stark gestiegene Kerosinkosten und die Ticketsteuer belasten die deutschen Airlines. Der Winter hat uns im ersten Quartal durch schneereiche Tage im Norden Deutschlands und in ganz Europa rund 170 Flugausfälle beschert. Dazu mussten wir rund 110 weitere Flugausfälle durch die zahlreichen Streiks des Sicherheitspersonals in Hamburg und Düsseldorf verkraften“, so Fundel. „Hier setzen kleine Berufsgruppen ihre Interessen auf dem Rücken der Airlines und tausender Privat- und Geschäftsreisender durch. Es sind vernünftige Rahmenbedingungen in der Tarifpolitik nötig, damit die Unternehmen der Luftfahrtbranche nicht weiter von einigen wenigen Spartengewerkschaften lahmgelegt werden können“. 

Für das Sommerhalbjahr rechnet die Flughafengesellschaft ebenfalls mit einem leichten Rückgang bei den Passagierzahlen. Im Sommerflugplan, der von März bis Ende Oktober in Kraft ist, haben die Airlines rund 4 Prozent weniger Starts und Landungen angemeldet.

Veröffentlicht am 8. April 2013

Neue Airline ab Stuttgart: Mit Vueling sechsmal pro Woche nach Barcelona

Neue Airline ab Stuttgart: Mit Vueling sechsmal pro Woche nach Barcelona

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Die spanische Fluggesellschaft Vueling fliegt ab jetzt von Stuttgart aus sechsmal pro Woche außer samstags nach Barcelona. Die erste Maschine der Airline wurde nach dem Touchdown in Stuttgart standesgemäß mit einer Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr begrüßt.

Mit dem Sommerflugplan 2013 hat die Vueling ihr Streckennetz nach Deutschland deutlich erweitert und fliegt jetzt 10 deutsche Flughäfen an – dazu zählt erstmals auch der Flughafen Stuttgart. „Deutschland liegt in diesem Jahr im Fokus unserer Expansion im Ausland. Wir freuen uns daher sehr, mit der Route Stuttgart-Barcelona eine bei Touristen wie Geschäftsreisenden gleichermaßen attraktive Verbindung anbieten zu können“, so Dr. Julio Rodriguez, CCO von Vueling. In Deutschland verbindet die Vueling nun Frankfurt, München, Berlin Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Dortmund und Dresden nonstop mit ihrem Drehkreuz Barcelona.

Die spanische Airline, die 2004 gegründet wurde, bietet von ihrem Heimatflughafen Barcelona aus zahlreiche Umsteigemöglichkeiten in ihr spanisches und innereuropäisches Streckennetz. Mit nur einem Zwischenstopp in Barcelona, dem Drehkreuz von Vueling, fliegen Passagiere aus Stuttgart bequem und günstig zu mehr als vierzig Zielen in ganz Europa und Afrika, darunter die Balearen (Mallorca, Menorca und Ibiza), die Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura), Sevilla, Málaga und Alicante sowie Santiago de Compostela und Oviedo im Norden des Landes.

Vueling betreibt in Europa insgesamt 14 Stützpunkte und beförderte 2012 rund 14,8 Millionen Geschäftsreisende und Urlauber. Weitere Informationen unter www.vueling.com/de.

Veröffentlicht am 2. April 2013