Fr. 30.01.2015, 12:17 , leicht bewölkt 0°C

Pressemitteilungen

Lärmabhängige Start- und Landeentgelte – Deutsche Flughäfen lehnen eine „one size fits all“-Regelung ab

Lärmabhängige Start- und Landeentgelte – Deutsche Flughäfen lehnen eine „one size fits all“-Regelung ab

Abbildung vergrößern: Prof. G.Fundel, M.Garvens, R.Beisel (von links)

Bei einer Pressekonferenz vor Bundespresse in Berlin hat der Flughafenverband ADV am Freitag, 30.1. auf die großen Fortschritte beim Thema Vermeidung von Fluglärm aufmerksam gemacht. Für die deutschen Flughäfen sprachen Stuttgarts Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel und der Kölner Geschäftsführer Michael Garvens gemeinsam mit ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.

Der Luftverkehr ist bereits heute der am stärksten reglementierte Verkehrssektor in Deutschland. Darauf machte der Flughafenverband ADV am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin aufmerksam. Die Flughäfen sehen bundeseinheitliche Vorgaben bei lärmabhängigen Start- und Landeentgelten, wie sie derzeit vom Gesetzgeber geplant sind, kritisch.

„Die lärmabhängigen Entgelte an den deutschen Flughäfen sind ein Erfolgsmodell. Mit lokalen Lösungen entwickeln Flughäfen gemeinsam mit den Bundesländern maßgeschneiderte Modelle, um dem Schutzbedürfnis der Flughafennachbarn zu entsprechen. Pauschale Vorgaben durch den Bund wären ein eindeutiger Rückschritt. Die zuständigen Landesgenehmigungsbehörden können zusammen mit den Flughafenbetreibern die Lage vor Ort am besten beurteilen und so lokale Lösungen durchsetzen, die von der Bevölkerung mitgetragen werden.“

Bundesvorschriften wären Standardlösungen, die als sogenannte „one size fits all“-Regelungen den lokalen und regionalen Besonderheiten nicht gerecht werden, mahnte Beisel. Lärmabhängige Start- und Landeentgelte wurden erstmals in den 1970er Jahren auf Initiative der ADV-Flughäfen eingesetzt. Mit ihnen werden Fluggesellschaften für den Einsatz leiser Flugzeuge belohnt, für laute Flugzeuge hingegen gibt es deutliche Aufschläge. Dieses Steuerungsinstrument hat sich inzwischen europaweit zu einem wichtigen Instrument zur Minderung von Lärm im Umfeld von Flughäfen entwickelt. Laut aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes sank die Zahl der von Fluglärm Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren um 36.000 – trotz einer deutlichen Zunahme der Zahl der beförderten Passagiere.

Die Erfolge des Engagements der Flughäfen sind sichtbar, wie Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH erläuterte: „Die deutschen Flughäfen haben sich gemeinsam mit den zuständigen Länderbehörden auf neue Entgelte verständigt. Der Anteil der lärmabhängigen Entgelte am gesamten Entgeltaufkommen hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. Für die Fluggesellschaften wird der Einsatz von leisen Flugzeugen mehr denn je belohnt.“

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, stellte die Vorteile des derzeitigen Entgeltesystems dar: „Unsere Gebührenordnung ist ein elementarer Bestandteil unseres Lärmschutzkonzeptes und ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument. Flüge in der Nacht sind grundsätzlich wesentlich teurer als am Tag, gleichzeitig gewähren wir Rabatte für den Einsatz leiser Frachtflugzeuge. Beides zusammen entfaltet eine deutliche Lenkungswirkung und führt zu weniger Fluglärm.“

Bei der Einführung von lärmabhängigen Entgelten sind die deutschen Flughäfen in Europa führend. „Auf diese Vorreiterrolle sind wir sehr stolz und wollen sie auch verteidigen“, betonte ADV-Hauptgeschäftsführer Beisel. Auch in Zukunft werden die deutschen Flughäfen das erfolgreiche System der lärmabhängigen Flughafenentgelte weiterentwickeln. Unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten wie dem Flugzeugtyp-Mix und Betriebszeitenregelungen werden die Flughäfen die komplexe Berechnungsmethodik der lärmabhängigen Flughafenentgelte erweitern und an ständig neue Anforderungen anpassen.

Darüber hinaus fördern die deutschen Flughäfen auch weitere Initiativen zum Lärmschutz: Sie arbeiten intensiv mit Fluggesellschaften an optimierten Anflugverfahren und der Flugroutenplanung, um den Fluglärm zu mindern. Die Flughäfen fordern die Bundesregierung auf, die Branche bei ihren Bemühungen zu unterstützen: „Der wirksamste Lärmschutz setzt an der Quelle an. Hierfür brauchen die Fluggesellschaften die nötigen Mittel zur Modernisierung ihrer Flotte. Das sind entscheidende Hebel. Hier sollte die Bundesregierung ansetzen und Innovationen vorantreiben“, so Ralph Beisel abschließend.

Informationen zum Lärmschutz am Flughafen Stuttgart: siehe Link unten auf der Seite.

Veröffentlicht am 30. Januar 2015

Bauvorhaben Kerosinpipeline: Raumordnungsverfahren beginnt

Bauvorhaben Kerosinpipeline: Raumordnungsverfahren beginnt

Abbildung vergrößern

Das Raumordnungsverfahren für den geplanten Bau einer Kerosinpipeline der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG)  ist seit dieser Woche eröffnet. Bereits vor einigen Wochen hatte die FSG den entsprechenden Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart gestellt, die Unterlagen wurden auf Vollständigkeit geprüft und offene Fragen geklärt. In den kommenden sechs Monaten wird nun untersucht, welchen Einfluss die möglichen Trassenvarianten auf Flächen, die vorhandene Infrastruktur und die Umwelt haben – und ermittelt, welche Lösung unter diesen Gesichtspunkten am besten geeignet ist. Die Ergebnisse sind Grundlage für das folgende Planfeststellungsverfahren.

Die FSG plant, das Flughafen-Tanklager an die durch Baden-Württemberg führende CEPS-

Treibstoffleitung Kehl-Tübingen-Aalen (Central European Pipeline Systems, sog. NATO-Pipeline) anzuschließen. Bisher wird das Kerosinlager am Flughafen Stuttgart von Tanklastzügen beliefert. Über 4.500 Lkw transportieren jährlich ca. 160.000 Kubikmeter Kerosin vom Zwischenlager Heilbronn zum Flughafen. Das Lager Heilbronn schließt im Jahr 2017. Weitere Transporte, rund 75.000 Kubikmeter im Jahr, kommen aus Plochingen. Fallen all diese Gefahrguttransporte auf der Straße weg, sind CO2-Einsparungen von bis zu 650 Tonnen pro Jahr möglich.

Bislang stehen zwei mögliche Trassenkorridore für die Pipeline zur Diskussion: Zum einen eine Variante parallel zur Autobahn A 8, die andere parallel zur B 27. Nähere Informationen zu den möglichen Verläufen der Leitung, zum Zeitplan und zum Genehmigungsverfahren gibt es auf der Flughafen-Homepage unter www.str-pipeline.de. Auch die Presseinformation des Regierungspräsidiums Stuttgart ist online abrufbar.

Veröffentlicht am 30. Januar 2015

Sperrung der Flughafenstraße wegen Kranabbau in der Nacht auf Sonntag, 1. Februar 2015

Wegen des Abbaus eines Baukrans ist die Flughafenstraße in der Nacht von Samstag, 31.01.2015 ab 20.00 Uhr, bis Sonntag, 01.02.2015 um 9.00 Uhr gesperrt. Die Sperrung ist nur in Richtung Osten nötig, betrifft also die Fahrtrichtung, die von der Bundesstraße B 27 von Tübingen oder Echterdingen her kommend zu den Terminals führt. Verkehrsteilnehmer werden über eine kurze Umleitung über die Flughafenentlastungsstraße durch den Tunnel unter der Messe hindurchgeführt und erreichen die Terminals dann vom westlichen Ende der Flughafenstraße her.

 Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Die Ausfahrt von den Terminals weg ist in beide Richtungen ungehindert möglich.

Veröffentlicht am 30. Januar 2015

Instrumentenlandesystem wird nachts neu vermessen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) wird in der kommenden Woche das Instrumentenlandesystem neu vermessen. In den Nächten von Montag, 02. Februar 2015, bis Mittwoch, 04. Februar 2015 wird ein spezielles Messflugzeug wiederholte Anflüge auf die Landebahn durchführen, um die Genauigkeit des Systems zu überprüfen. Bei schlechtem Wetter zum Anfang der Woche müssten auch in der Nacht zum Donnerstag noch Flüge nachgeholt werden.

Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis. Die Messflüge sind gesetzlich regelmäßig vorgeschrieben und zwingend notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems und die Sicherheit bei Anflügen zu gewährleisten.

Der Stuttgarter Flughafen hat ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III b. Damit sind Landungen bei Sichtweiten von nur 75 Metern und einer Entscheidungshöhe von 0 Metern möglich. Voraussetzung ist, dass das betreffende Flugzeug über die dafür notwendigen Instrumente verfügt und die Piloten die entsprechende Ausbildung haben.

Veröffentlicht am 29. Januar 2015

Auszeichnung "Bester Arbeitgeber" in der Branche Verkehr und Logistik

Auszeichnung "Bester Arbeitgeber" in der Branche Verkehr und Logistik

Abbildung vergrößern: Suzana Bllaca, Servicekauffrau im Luftverkehr im Einsatz als Ramp Agent

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber“ den ersten Platz in der Gesamtbranche Verkehr und Logistik belegt und die Auszeichnung bei der Veranstaltung „Gegenwart trifft Zukunft“ am Montag, 26. Januar 2015, in Berlin erhalten. Bereits 2014 war die FSG in der Kategorie der mittelständischen Unternehmen auf dem ersten Rang der Branche gelandet.

„Dass wir wieder auf dem ersten Platz gelandet sind, spricht für die Qualität unserer Arbeitsplätze und für die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Wir werden weiterhin auf Kurs bleiben um ein guter und zuverlässiger Arbeitgeber zu sein“, sagte Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen GmbH anlässlich der Auszeichnung.

In der größten deutschen Befragung dieser Art ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus, das soziale Netzwerk Xing in Kooperation mit kununu, dem Internetportal für Arbeitgeberbewertungen, und das Hamburger Marktforschungsinstitut Statista die 806 besten Arbeitgeber Deutschlands. Die rund 1.000 Mitarbeiter der FSG arbeiten demnach bei einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands. Die Befragten aller Hierarchie- und Altersstufen gaben unter anderem an, wie zufrieden sie mit dem Führungsverhalten ihres Vorgesetzten, ihren beruflichen Perspektiven, dem Gehalt sowie dem Image ihres Arbeitgebers sind. Es wurde zudem die Weiterempfehlungsbereitschaft für den eigenen Arbeitgeber sowie für andere Arbeitgeber innerhalb derselben Branche abgefragt. Insgesamt wurden über 70.000 Urteile verwendet. Mit Platz 28 unter allen 806 bewerteten Unternehmen aus 22 Branchen verbesserte sich die FSG auch im Gesamtranking.

 

Veröffentlicht am 27. Januar 2015

Erlös von über 13.000 Euro aus Kofferversteigerung geht an Frauen helfen Frauen Filder e.V.

Erlös von über 13.000 Euro aus Kofferversteigerung geht an Frauen helfen Frauen Filder e.V.

Abbildung vergrößern: Walter Schoefer, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), Vera Bümlein-Lees, Vorsitzende des Vereins Frauen helfen Frauen Filder e.V., Nina Gomolka, Centermanagement FSG, Organisatorin der Kofferversteigerung, Roland Klenk, Oberbürgermeister der Stadt Leinfelden-Echterdingen

Der Landesflughafen hat heute die Rekordsumme von 13.310 Euro an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. übergeben. Der Betrag wurde am dritten Adventssonntag im Terminal 3 mit Hilfe zahlreicher spendierfreudiger Gäste erzielt, die bei der spannenden Versteigerung von rund 40 Gepäckstücken durch das Auktionshaus Eppli mitgeboten hatten.   

Vera Bümlein-Lees, Vorsitzende des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., betonte die Bedeutung von Spenden für die Vereinsarbeit: „Für unsere Arbeit sind Spenden und Zuschüsse sehr wichtig. Unser Verein steht aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit, weil wir die Frauen, die zu uns kommen, schützen müssen. Deshalb ist es für uns oft schwierig, die nötige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erreichen. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr über diese schöne Spende.“

Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Übergabe, zu der auch Roland Klenk, Oberbürgermeister der Stadt Leinfelden-Echterdingen gekommen war: „Wir freuen uns, dass wir den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. auch in diesem Jahr mit einer bedeutenden Summe unterstützen können – unser Dank geht an die vielen Besucher unserer Kofferauktion, die bereitwillig und mit großer Begeisterung für den guten Zweck mitgeboten haben. Wir unterstützen den Verein bereits seit mehreren Jahren; er leistet eine wichtige Arbeit und hilft mit seinen Angeboten Frauen und Kindern quer durch alle Schichten.“

Der Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. bietet eine Beratungsstelle für Frauen mit Gewalterfahrung und betreibt ein Frauen- und Kinderschutzhaus. 2014 hatten über 170 bedrohte Frauen Beratung benötigt oder  vorübergehend im Frauenhaus Schutz gesucht.

Veröffentlicht am 20. Januar 2015

Rund 9,7 Mio. Passagiere in 2014 - Gewinnerwartung über Vorjahr

Rund 9,7 Mio. Passagiere in 2014 - Gewinnerwartung über Vorjahr

Abbildung vergrößern

Im vergangenen Jahr wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Erhebungen insgesamt 9.728.710 Fluggäste gezählt, ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2013. Die Zahl der Flugbewegungen im Passagierverkehr hat sich kaum verändert, sie liegt bei 122.818 Starts und Landungen. Das Ergebnis liegt trotz höherer Kosten über dem des Vorjahres (2013: 23,8 Mio. Euro) und damit deutlich im Plus.

Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg sagte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang der Flughafengesellschaft: „Der Flughafen Stuttgart hat auch 2014 seinen Weg zu einem nachhaltigen Fairport mit einem verbesserten Lärmschutz fortgesetzt und er hat wieder sehr erfolgreich gewirtschaftet. Er gehört nach wie vor zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die nach Abschreibungen tatsächlich schwarze Zahlen schreiben. “ Der Aufsichtsratsvorsitzende hob zugleich die Anstrengungen hervor, den Flughafen zu einer ökologisch vorbildlichen intermodalen Verkehrs-drehscheibe mit besseren Verknüpfungen zum Schienen- und zum Busverkehr weiterzuentwickeln.

Zufrieden zeigte sich Geschäftsführer Prof. Georg Fundel: „Nach einem schwachen ersten Halbjahr haben wir ab Juni dank höherer Auslastung ein deutliches Wachstum verzeichnet. Mit dem Markteintritt von Easyjet und Ryanair haben wir zwei am schnellsten wachsenden Airlines ab April 2015 in Stuttgart, sehr zum Vorteil unserer Passagiere. Weil wir flexibel produzieren sind wir erneut einer der profitabelsten Flughäfen in Deutschland, obwohl viele unserer Airlines mit erschwerten Rahmenbedingungen kämpfen und zahlreiche Streiktage zu verkraften hatten, die auch uns als Flughafenbetreiber treffen. Für 2015 rechnen wir mit über zwei Prozent mehr Passagieren, neuen Strecken und neuen Airlines.“

Geschäftsführer Walter Schoefer erklärte: „Wir verfolgen mit Nachdruck die Entwicklung unserer Airport City. New Office Airport Stuttgart, Fernomnibusbahnhof und Parkhaus P 14 sind nur einige der Projekte, die wir gerade vorantreiben. Zusammen mit dem Flughafenbahnhof im Rahmen von S21 entwickeln wir einen intermodalen Verkehrsknoten, der zu den am besten erschlossenen Standorten in ganz Baden-Württemberg zählt“.   

Veröffentlicht am 8. Januar 2015

Neuer Service für Passagiere und Besucher - Gratis Surfen im Internet für 60 Minuten

Am Stuttgarter Flughafen können Passagiere und Besucher jetzt auch kostenlos im Internet surfen. Mit Laptop, Tablet-PC oder Smartphone gibt es gratis Zugriff auf das Worldwide Web. Der Zugang über das Wireless Local Area Network (WLAN) ist auf 60 Minuten am Tag beschränkt.

Wer vor Ort in den Terminals oder vor dem Abflug im Gate sein Gerät startet, muss zuerst die Telekom als Netzwerk auswählen, den Internetbrowser starten und eine beliebige Website aufrufen. Dadurch wird automatisch auf die Hotspot-Seite der Telekom weitergeleitet, auf der man dann seine Mobilfunk-Nummer eingeben muss. Danach erhält man per SMS den Zugangscode, der den Internetzugang freischaltet.

Veröffentlicht am 5. Januar 2015

Fast 40.000 Besucher kommen 2014 zu rund 1.600 Führungen am Airport

Knapp  40.000 Besucher haben sich 2014 zu einer spannenden Entdeckungsreise hinter die Kulissen des Landesflughafens aufgemacht. Das sind nur unwesentlich weniger als 2013, als der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) insgesamt 42.135 Besucher zählte.

Ein fest angestellter und mehrere freie Mitarbeiter haben sich 1.604 Mal mit einer Besuchergruppe von Kindern, Schülern oder Erwachsenen auf den Weg durch die Terminals und übers Vorfeld gemacht. Bei den rund zweistündigen Touren über das Gelände zeigen die Mitarbeiter des Besucherdienstes den Gästen, wie eng verschiedenste Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann. Die Besucher passieren genau wie die Fluggäste die Sicherheitskontrollen, bevor es mit einem Passagierbus übers Vorfeld zur Feuerwehr und anschließend in eine der Gepäckhallen geht, wo die Koffer über die Gepäckanlage verladen und weitertransportiert werden.

Die Airportführungen und Umweltführungen mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit finden das ganze Jahr über statt. Interessierte können sich jederzeit über den Buchungskalender auf der Flughafenwebsite anmelden. Telefonische Anmeldung ist ab Donnerstag, 08. Januar 2015 wieder möglich jeweils dienstags und donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr unter der Nummer 0711 - 948 2326. Die Führungen kosten unverändert 170 Euro für Gruppen bis zu 30 Personen. In den Osterferien und Sommerferien in Baden-Württemberg können sich auch Einzelpersonen zu Sammelführungen anmelden.

Veröffentlicht am 2. Januar 2015