Sri Lanka: Strand, Safari und Elefanten (Teil 1)

In drei Wochen kann man auf 2000m hoch gelegene Gipfeln wandern, mit Haien tauchen, Elefanten zählen und unzählige Tempel mit 30m hohen Buddha-Statuen bestaunen. Man braucht Pullis und Badesachen gleichermaßen und erlebt dafür in nur wenigen Wochen einen abwechslungsreichen Urlaub.  

Für viele Urlauber reichen drei Wochen, um die unter Indien gelegene Insel zu erkunden. Mit einer Fläche, kleiner als das Bundesland Bayern, ist das auch gut möglich, denn durch den Monsun sind immer auf einer Seite der Insel Regenfälle zu erwarten. Abstriche muss man trotzdem nicht machen: Beide Küstenregionen (Osten und der Südwesten) bieten lange Sandstrände, Surf-, Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten. Das Land eignet sich super zum Backpacken, aber auch Familien und Entspannungsurlauber kommen auf ihre Kosten.

Die Anreise nach Sri Lanka kann mit einem Zwischenstopp direkt von Stuttgart aus begonnen werden. Aeroflot fliegt zweimal täglich nach Moskau, von wo aus der Anschluss nach Colombo erreicht werden kann. Generell gibt es zwei Hauptreiserouten, um die Highlights des Landes zu erkunden. Ist man auf einer unterwegs, kann es gut passieren, dass man anderen Reisenden regelmäßig begegnet, denn die bekanntesten Sehenswürdigkeiten möchte schließlich jeder sehen.

Die Beliebtheit des Landes in den letzten Jahren hat vor allem im Süden dazu geführt, das ganze Städtchen auf Touristen ausgelegt sind. Daher findet man an den Küsten viele Hotelanlagen, die teils direkt am Strand gebaut sind. Möchte man mit den Einheimischen ins Gespräch kommen, eignen sich sogenannte „Homestays“ super, um mehr über das Land und seine Kultur zu erfahren. Englisch spricht hier fast jeder.

Jeden Tag Curry? Und ob!
Ein Highlight an der Südküste ist die Stadt Galle – von der Größe erinnert es an eine deutsche Kleinstadt. Ein Fort aus der dänischen Kolonialzeit umfasst viele kleine Gässchen mit individuellen Läden und einigen Restaurants. Bei der Restaurantsuche sind in Sri Lanka grundsätzlich die kleinen Lokale mit Plastikstühlen zu empfehlen, die auf den ersten Blick nicht einladend wirken, aber spätestens beim ersten Bissen liebgewonnen werden. Curries sind ein Muss – auch nach tagelangem Curry essen wird es nicht eintönig. Jedes Lokal hat sein eigenes Rezept und jeden Tag werden verschiedene Gemüsesorten gekocht – von denen man meist noch nicht mal gehört hat.

Viele Touristen gehen nach dem Besuch im Süden in einen der Nationalparks, um Elefanten in freier Wildbahn zu sehen. Zu empfehlen ist der Udawalawee Nationalpark. Auch wenn hunderte von Jeeps täglich durch den Park fahren, wird hier sehr viel Wert auf die Regeneration der Natur gelegt. Und die Sichtung der eleganten Dickhäuter ist fast garantiert.

Städtchen, Curries und Nationalparks – das ist längst noch nicht alles. Was Sri Lanka noch bietet, könnt ihr im zweiten Teil meines Blogbeitrags nachlesen.

 




23.10.2018

Aus Datenschutzgründen werden die Kommentare erst geladen, wenn Sie den Disqus-Dienst aktiviert haben. Bitte beachten Sie, dass nach Ihrer Zustimmung Daten mit anderen externen Diensten ausgetauscht werden.
Datenschutzhinweis lesen