Von Cockpitblick bis Tastenklick

Dem Kapitän bei Start und Landung über die Schultern schauen, durch den Frachtraum einer Boeing 747 laufen, während gerade Rennwagen eingeladen werden, oder die Ermittler des Zolls samt Drogenhund Spike bei der Detektivarbeit begleiten. Wo etwas Spannendes am Flughafen passiert, darf – oder vielmehr muss ich als Flugblatt-Redakteur dabei sein!

Klar, an den meisten Tagen spielt sich der Arbeitstag am PC ab: Texten, telefonieren und Mails tippen. Fotoshootings und Videodrehs müssen akribisch organisiert werden. Denn auf dem Flughafenvorfeld hat selbstverständlich der Luftverkehr stets erste Priorität. Und wenn ein besonderes Flugzeug kommt, dann muss alles sitzen. Für Film- und Fotoaufnahmen hat man dann nur eine Chance, schließlich landet die Maschine für das Bild nicht extra ein zweites Mal.

Draußen auf dem Vorfeld, ganz nah dran an den Flugzeugen, erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich ins Staunen gerate. Ich arbeite nun seit zwei Jahren am Airport – den Reiz haben diese riesigen Maschinen nicht verloren. Vielleicht faszinieren mich Flugzeuge und das ganze Drumherum nun sogar noch ein bisschen mehr, weil ich durch meinen Job am Flughafen bereits hinter viele Kulissen schauen durfte, und weiß, wie viele Personen mithelfen und dafür sorgen, dass Jets pünktlich und sicher starten und landen können.




09.03.2018

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