Am Flughafen Stuttgart, der als Verkehrsknotenpunkt und starker Wirtschaftsstandort in der Region eine zentrale Rolle spielt, wird viel Energie verbraucht: 2016 waren es 98,3 Gigawattstunden, Wärme- und Kraftstoffbezug eingeschlossen. Dies ist etwa so viel wie der Bedarf von 20.000 Vier-Personen-Haushalten. Damit hat der Flughafen auch eine Verpflichtung, aktiv eine zukunftsfähige Entwicklung der Energieversorgung mitzugestalten. Mit einem eigenen Blockheizkraftwerk und Fotovoltaikanlagen produziert die Tochtergesellschaft Flughafen Stuttgart Energie GmbH (FSEG) umweltverträglichen Strom selbst. Auf rund 15.000 Quadratmetern Solarpanels werden aktuell etwa 2,3 Gigawattstunden pro Jahr erzeugt. Davon wurden 2016 etwa ein Drittel selbst genutzt und zwei Drittel ins öffentliche Netz eingespeist. Der Strom, der hinzugekauft wird, um den Bedarf der FSG, FSEG und SAG zu decken, kommt seit 2014 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Insgesamt liegt der Standort – das sind die FSG-Konzerngesellschaften und alle Mieter und Pächter, die auch Kunden der FSEG sind – bei einem Anteil von 48 Prozent regenerativer Energie am gesamten Bezug.