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Umweltschutz am Flughafen Stuttgart

Umweltschutz am Flughafen Stuttgart

Stellvertreterbild_Umwelt

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Der Schutz der Umwelt wurde in den 60er Jahren zum ersten Mal Thema am baden-württembergischen Landesairport. Seitdem ist der Umweltschutz für die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Besonders während der letzten zwei Jahrzehnte ist die Arbeit an Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen immer weiter in den Vordergrund gerückt. Unsere Umweltpolitik definiert Umweltschutz als Unternehmensziel und stellt klar, dass das Thema jeden angeht, vom Projektentwickler bis zum Mitarbeiter auf dem Vorfeld. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FSG werden permanent geschult und alle umweltrechtlichen Vorschriften selbstverständlich eingehalten. 

Einen Überblick über die verschiedenen Umweltthemen, die den Flughafen Stuttgart betreffen, verschafft der Bildungsparcours fairport STR interessierten Besuchern an verschiedenen, frei zugänglichen Ausstellungsstandorten auf dem Flughafengelände. Oder werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen bei einer Flughafenführung zum Thema "Umwelt am Airport". Erleben Sie den Flughafen hautnah und erfahren Sie vor Ort, wie die FSG mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen umgeht. 

Alle Daten und Fakten zur Umweltarbeit der FSG finden Sie im Umweltbericht 2010. Zusammengefasst wird dieser im aktualisierten Umweltflyer 2012. Sollten Sie Fragen zu den Umweltprojekten des Flughafens Stuttgart haben, dann schreiben Sie an umwelt@stuttgart-airport.com.

 

Themenkomplex Fliegen und Umwelt

Viele Fragen, die allgemein zum Themenkomplex Fliegen und Umwelt gestellt werden, hat die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Verkehrsflughäfen umfassend beantwortet.

Lärmschutz

Lärm

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Pionier beim Lärmschutz

Der Lärmschutz steht seit über vierzig Jahren im Fokus der Geschäftsleitung: Als erster deutscher Flughafen führte Stuttgart bereits 1969 regelmäßige Schallmessungen durch. Mit lärmabhängigen Start- und Landeentgelten motiviert die FSG die Airlines, leisere Jets einzusetzen – diese Entgeltordnung besteht seit den 1970er Jahren. Rund 60 Millionen Euro hat die FSG seit 1996 für Lärmschutz ausgegeben. Die monatlichen Fluglärmberichte werden auf der Homepage veröffentlicht. Der Lärmschutzbeauftragte für den Flughafen Stuttgart ist Angestellter des Landes und unter 0711 948-4711 zu erreichen.

Durch detaillierte Lärmmessungen soll in Zukunft noch mehr Einfluss auf die Fluggesellschaften genommen werden um den Fluglärm in Stuttgart zu verringern.

Weitere Informationen zum Lärmschutz erhalten Sie im entsprechenden Kapitel im Umweltbericht auf den Seiten 10 bis 13.

Fliegen und Klimaschutz

Atmosfair-Terminal

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Emissionen kompensieren

Ein Flughafen kann den Ausstoß von Emissionen durch Fliegen nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht vermeiden. Was wir tun können, ist eine Plattform schaffen, um produzierte Treibhausgase zu kompensieren. Der Flughafen Stuttgart bietet seinen Fluggästen als erster Airport an Computerterminals die Möglichkeit, die durch Flugreisen verursachten Emissionen zu berechnen und diese in Klimaschutzprojekten der gemeinnützigen Organisation atmosfair auszugleichen.

Emissionsfreie Mobilität

F-Cell Follow-Me

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Zukunftstechnologie am Boden und in der Luft

Bereits 1991 startete die FSG mit den ersten Hybrid-Gepäckschleppern, inzwischen ist eine neue Generation im Einsatz. Zudem testet die FSG seit 2010 zwei rein elektrisch betriebene Transporter und seit 2011 ein Follow-Me Fahrzeug, das mit der Kraft der Brennstoffzelle angetrieben wird. Diese Fahrzeuge erzeugen keine lokalen Emissionen. Für die erste öffentliche Wasserstofftankstelle Baden-Württembergs stellte die FSG den Grund kostenlos zur Verfügung. 
Zudem unterstützt sie die Forschung zu alternativen Antrieben, wie das Brennstoffzellenflugzeug Antares. 2010 startete die FSG Projekte, in deren Rahmen der Kerosinverbrauch der Airlines gesenkt werden soll: durch emissionsärmere An- und Abflugverfahren oder die Verkürzung der Wartezeiten an der Runway. Außerdem betreibt die FSG seit Jahren ein kontinuierliches Fuhrparkmanagement und investiert in neue Technologien. 

Weitere Informationen zum Flug- und Bodenverkehr erhalten Sie in den entsprechenden Kapiteln im Umweltbericht auf den Seiten 16 bis 19.

Energie

Energie

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Energie gewinnen - Emissionen reduzieren

Alternative Formen der Energiegewinnung setzt die FSG seit 2009 ein. Mit der Installation eines 7.200 m² großen Solarkraftwerks auf dem Dach des Bosch-Parkhauses konnten jährlich etwa 600 Tonnen CO2 gespart werden. 2010 kam eine neue 3.300 m² große Solaranlage am östlichen Ende des Flughafengeländes neben der Start- und Landebahn hinzu. Insgesamt besitzt der Flughafen damit über 10.000 m² Fotovoltaikfläche, die jährlich über 1.400.000 Kilowattstunden produziert. Würde ein Kohlekraftwerk die gleiche Menge Energie erzeugen, entstünden dabei über 788 Tonnen Kohlendioxid. 

2012 wurde das Energiemanagementsystem des Landesflughafens,  als eines der ersten deutscher Flughäfen, nach dem weltweit gültigen Standard ISO 50001 zertifiziert.

Im Sommer 2013 wird das Blockheizkraftwerk Ethos mit effizienter Kraft-Wärme-Kältekopplung ans Netz gehen und damit das bisherige Heizwerk Nord ersetzen. Klimaschädliche Emissionen durch Energie- und Wärmeerzeugung werden damit um 23% reduziert.

Weitere Informationen zum Thema Energie erhalten Sie im entsprechenden Kapitel im Umweltbericht auf den Seiten 20 bis 23.

Abfall- und Wertstoffmanagement

Recycling

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Hohe Wiederverwertungsquote

Schon seit Jahren ist die Wiederverwertungsquote des Flughafens Stuttgart auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2012 betrug sie über 94 Prozent. Sortiert wird der Abfall unter anderem im betriebseigenen Abfallwirtschaftszentrum (AWZ), das 1997 gegründet wurde. Fünf Jahre später erhielt es die Zertifizierung als "Entsorgungs-Fachbetrieb". Seitdem ist das AWZ berechtigt, neben den eigenen Abfällen der FSG auch die der anderen Unternehmen auf dem Flughafengelände zu entsorgen. Rund 100 unterschiedliche Abfallsorten finden ihren Weg ins Abfallwirtschaftszentrum. Der Gummiabrieb, der bei Start und Landungen von Maschinen auf der Bahn zurückbleibt geht in die thermische Verwertung und der bei Mäharbeiten anfallende Grünschnitt an die Biogasanlage in Leinfelden-Echterdingen. 

Weitere Informationen zum Thema Entsorgung/Recycling erhalten Sie im entsprechenden Kapitel im Umweltbericht auf den Seiten 24 bis 25.

Gewässerschutz

Gewässerschutz

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Wasserschutz im Fokus

Seit den 1990er Jahren hat die FSG über 120 Millionen Euro für den Schutz des Grundwassers und der öffentlichen Gewässer ausgegeben, deren Qualität sich stetig verbessert hat. Das Entwässerungssystem ist komplex: Insgesamt 3.900 Schächte und 250 Kilometer Kanäle leiten das Abwasser in verschiedene Klär- und Rückhaltebecken, wo es entsprechend weiterbehandelt wird. Ein so genannter Schwebebett-Reaktor sorgt dafür, dass sich der Kohlenstoffgehalt des anfallenden Enteisungsabwassers vermindert.

Als Anreiz für eine möglichst umweltfreundliche Enteisung der Flugzeuge führte der Flughafen Stuttgart in der Wintersaison 2012/2013 außerdem ein Abwasserbehandlungsentgelt ein, welches sich an der Menge des eingesetzten Enteisungsmittels orientiert.
 
Weitere Informationen zum Gewässerschutz erhalten Sie im entsprechenden Kapitel im Umweltbericht auf den Seiten 26 bis 28.

Biologische Vielfalt

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Grüne Wiesen als Versteck

Dicht wachsende Wiesen helfen dabei, den Vogelschlag, also die Kollision von Flugzeugen und Vögeln, zu verhindern. Durch spezielle Mähtechniken bleibt immer ein Streifen langes Gras neben einem Streifen kurzem bestehen. Auch werden seit April 2010 artenarme Wiesen mit einem speziellen mineralischen Dünger gedüngt um eine artenreiche Vegetation zu entwickeln. Ohne Lücken im Gras sind Beutetiere weniger gut sichtbar. Mit knapp 200 Hektar besteht rund die Hälfte des Flughafengeländes aus Grünfläche. Damit existiert am Flughafen Stuttgart das größte zusammenhängende Biotop auf den Fildern. Hier sind rund 80 verschiedene Pflanzen- und Tierarten zu finden. 

Im April 2012 siedelte die FSG unter anderem vier Bienenvölker im Westen des Vorfelds an. Bienen reagieren sensibel auf Schadstoffe und der produzierte Honig hilft die Luftqualität rund um den Airport zu kontrollieren.

Weitere Informationen zum Thema Grünflächen erhalten Sie im entsprechenden Kapitel im Umweltbericht auf den Seiten 30 bis 31.

Nachhaltiges Bauen

Airport_City

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Grünes Zertifikat für Airport City

Beim Bauen auch Umweltaspekte im Blick zu haben, ist bei der FSG seit vielen Jahren ein Thema: Neuere Gerätehallen sind etwa lichtdurchlässig und mit Bewegungsmeldern für die Tore ausgestattet, Dächer sind begrünt oder mit Solarpanels bedeckt. Doch jetzt will die Flughafengesellschaft ein ganzes Businessquartier von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizieren lassen – als erster Airport weltweit. Die Gebäude der Airport City, welche die DGNB beispielsweise auf ihre Ökobilanz oder sozio-kulturelle Aspekte prüft, befinden sich nördlich der Terminals und haben eine Geschossfläche von bis zu 200.000 Quadratmeter. Wichtige Kriterien für die Zertifizierung sind zudem die Energietechnik oder die Anbindung an verschiedene Verkehrssysteme. Ein Vorzertifikat strebt die Flughafengesellschaft schon im Sommer 2013 an.

 

Umweltdaten

Plastikflaschen

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Die aktuellen Umweltdaten und ein Auszug des Umweltprogramms finden Sie im aktuellen Umweltflyer