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Projekte

Neubau der Deutschlandzentrale von Ernst & Young

Projekte S21 P10

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Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat sich 2010 entschieden, ihre Unternehmenszentrale Deutschland von Stuttgart-Weilimdorf an den Flughafen Stuttgart zu verlegen. Dies ist ein erster und wichtiger Schritt in Richtung einer Airport-City, wie sie sich in den langfristigen Überlegungen des Masterplans der Flughafengesellschaft niederschlägt. Für Ernst & Young ist die Verkehrsanbindung mit Airport, Autobahn und dem geplanten Bahnanschluss im Rahmen des Projekts Stuttgart-Ulm optimal. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) wird den Neubau des Bürogebäudes mit rund 1.500 Arbeitsplätzen nach Entwürfen des Berliner Architektenbüros Hascher + Jehle auf der Fläche des Parkhauses P 10 gegenüber dem alten Frachthof erstellen. Die FSG investiert für den Neubau über 100 Mio. Euro. Das Gebäude umfasst circa 40.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Der Baubeginn ist für 2013 vorgesehen, die Übergabe an Ernst & Young im Frühjahr 2015. Für die Erstellung des Bürogebäudes für Ernst & Young muss das Parkhaus P 10 abgerissen werden. Als Ersatz für die rund 2.000 Stellplätze wird ein Parkhaus auf dem Gelände des alten Frachthofes gebaut, das bereits Ende 2011 freigemacht wurde. 

Für die Erstellung des Bürogebäudes für Ernst & Young muss das Parkhaus P 10 abgerissen werden. Der Abbruch des Parkhauses ist für die zweite Jahreshälfte 2013 geplant. Als Ersatz für die rund 2.000 Stellplätze wird ein Parkhaus auf dem Gelände des alten Frachthofes gebaut.

Entwurf von Hascher + Jehle Planungsgesellschaft GmbH, Berlin

E&Y Platz 2 - Skizze
E&Y Platz 2 - Visualisierung

Das Gebäude präsentiert sich als ineinandergreifender Baukörper mit unterschiedlichen Höhen als Gegenpol zur linearen, längsgestreckten Parkhausbrücke. Die Gebäudestruktur der beiden Hauptkörper erscheint in Form einer liegenden Acht mit zwei großen Innenhöfen. Der separat erschlossene Nebenbaukörper ermöglicht eine unabhängige Nutzung als Konferenzkomplex.

54.608 m² BGF (gesamt), 194.341 m³ BRI (gesamt), 9 Geschosse, geometrisch klare und einfache Abwicklung der Fassade. Transparente Fassadenflächen, geschlossene Fläche bei eingesetzten Öffnungsflügel, außen liegender Sonnenschutz. In die Fassade integrierte Lüftungskanäle.

Bau eines neuen Blockheizkraftwerkes

S9_BHKW_hochkant

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Die Flughafengesellschaft investiert rund 10 Millionen Euro in ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk, das ab 2013 das bisherige Heizkraftwerk Nord ersetzen wird. Das neue Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kältekopplung wird im Vergleich zum bisherigen Betrieb jährlich etwa 4.800 Tonnen CO2 einsparen, das entspricht etwa 23 Prozent des CO2-Aussoßes durch Strom- und Wärmeerzeugung am Landesflughafen. 

Stuttgart Airport Busterminal (SAB)

Bus und Autos

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Ab 2013 entsteht auf dem Gelände des alten Frachthofes ein neues Parkhaus, in das der Fernomnibusbahnhof der Landeshauptstadt integriert wird. Für den Neubau des Parkhauses mit rund 1.600 Stellplätzen und das Busterminal investiert die FSG über 30 Mio. Euro. Das neue Stuttgart Airport Busterminal soll 2015 in Betrieb gehen. 

Westerweiterung

Vorfeld via Delta

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Die geplante Erweiterung des Vorfelds um 19 Hektar* Richtung Westen ist eine unverzichtbare Perspektive zur Ergänzung des jetzigen Flughafengeländes (rund 400 Hektar). Sie ist die einzige Fläche, wo in Nähe der Terminals eine land- und luftseitige Erweiterung noch möglich ist. Neben neuen Parkpositionen für Flugzeuge sollen hier Abstellflächen für Vorfeldgeräte und -fahrzeuge entstehen. Um die Kapazität der Start- und Landebahn in den besonders gefragten ersten zwei Betriebsstunden optimal ausnutzen zu können, muss der Flughafen 64 Abstellpositionen für Nachtstopper anbieten können - heute stehen nur 47 reguläre Positionen für Passagiermaschinen zur Verfügung. 

Die Vorplanungen für ein Planfeststellungsverfahren sind abgeschlossen, der Regionalplan für die Region Stuttgart (12.11.2010) sichert das Gelände für die künftige Flughafennutzung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Bewegungszahlen und den damit verbundenen Prognosen wird die Flughafengesellschaft prüfen, in welchem Zeitrahmen sie das Verfahren weiter vorantreiben wird. Die Gesamtinvestitionen für die Westerweiterung werden sich auf ca. 120 Mio. Euro belaufen. 

* Die 19 Hektar verstehen sich ohne Ausgleichsflächen und bereits genehmigte Nutzflächen innerhalb des Flughafengeländes.

Bahnprojekt Stuttgart – Ulm

S-Bahn Flughafen/Messe

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Von dem vorgesehenen Bahn-Halt am Flughafen erwartet die Flughafen Stuttgart GmbH nach Erhebungen der Intraplan Consult GmbH bis zu 1,2 Mio. mehr Fluggäste für den Landesflughafen. Das ermöglicht in Folge über 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze auf dem Gelände des Airports. Die Flughafengesellschaft unterstützt deshalb das Projekt, das eine enorme Standortverbesserung für die gesamte Filderregion bedeutet. Der Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz vergrößert nicht nur den Einzugsbereich des Flughafens, er verbessert auch entscheidend die Erreichbarkeit aus der Fläche, insbesondere im Regionalverkehr. Die Flughafengesellschaft investiert insgesamt 359 Mio. Euro in das Vorhaben; davon sind 339,4 Mio. Euro Finanzierungszuschüsse für die DB Netz AG, während 19,6 Mio. Euro für den Umbau eigener Anlagen dienen. So wurden die baulichen Voraussetzungen für den ICE-Bahnhof bereits bei der Planung von Terminal 3 und der Neuen Landesmesse berücksichtigt.