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Pressemitteilungen

Kooperation mit Anna Haag Mehrgenerationenhaus: Autofachwerker starten Ausbildung

Kooperation mit Anna Haag Mehrgenerationenhaus: Autofachwerker starten Ausbildung

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Sechs junge Leute aus dem Anna Haag Mehrgenerationenhaus in Stuttgart starten jetzt erstmals ihre Ausbildung zum Autofachwerker am Flughafen. Die Kooperation des Landesflughafens mit der Bildungsstätte ermöglicht es den Bewerbern, sich in einer dreijährigen Ausbildung den Abschluss als Autofachwerker zu erarbeiten. Die Auszubildenden lernen, Autos zu warten, zu pflegen und zu reparieren. Der Flughafen, der ganz verschiedene Fahrzeuge wie Passagierbusse, Fluggasttreppen oder Gepäckwagen im Einsatz hat, bietet ein interessantes Spektrum für diese Ausbildung.

Friedemann John, Leiter der Personalentwicklung und Ausbildung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), begrüßt den Start der neuen Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Anna-Haag-Haus dieses Projekt anpacken können. Wir möchten diesen jungen Leuten die Chance geben, sich zu qualifizieren und sich mit dieser Ausbildung eine solide Grundlage für ihr späteres Berufsleben zu schaffen“.

Jörg Schnatterer, Vorstand des Anna Haag Mehrgenerationenhaus e.V., zeigt sich ausgesprochen zufrieden mit der Kooperation: „Mit dem Flughafen Stuttgart haben wir einen hochangesehenen Partner mit einem optimalen Ausbildungsumfeld gewonnen. Gemeinsam können wir diesen Jugendlichen eine attraktive Ausbildung mit guten Berufsperspektiven bieten.“

Die praktische Ausbildung findet in der Kfz-Ausbildungswerkstatt des Stuttgarter Flughafens statt. Betreut werden die Auszubildenden in der Werkstatt am Flughafen und im Unterricht in der Bildungsstätte durch einen erfahrenen Kfz-Meister des Anna Haag Hauses.

Die Bildungsstätte des Anna Haag Mehrgenerationenhaus e.V. ist anerkannter Bildungsträger für verschiedene haushaltnahe, handwerklich-technische und pflegerische Dienstleistungen. Die Bildungsangebote richten sich an junge Menschen mit Behinderung, an Schüler aus Sonder- und Förderschulen und an Erwachsene mit Vermittlungshemmnissen am Arbeitsmarkt. Derzeit betreut die Bildungsstätte des Anna-Haag-Hauses rund 180 Menschen in verschiedenen Ausbildungs-, Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie in der Berufsvorbereitung.

Veröffentlicht am 20. September 2013

Neue Zentrale Ernst & Young: Abriss Parkhaus P10 beginnt

Neue Zentrale Ernst & Young: Abriss Parkhaus P10 beginnt

Abbildung vergrößern: Noch im Modell, 2015 neue Heimat von Ernst&Young: Bürogebäude am Flughafen

Am Flughafen Stuttgart haben die Abbrucharbeiten für das direkt an der Flughafenstraße gelegene Parkhaus P10 begonnen. Damit ist der Startschuss für das größte Bauprojekt der kommenden Jahre gefallen. Mit dem Abriss wird Platz geschaffen für den anstehenden Neubau der Deutschlandzentrale des Unternehmens Ernst & Young.  Die Unternehmensberatung, die international zu den Marktführern für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zählt, wird mit über 1.500 Mitarbeitern an den Flughafen umziehen. Geplante Fertigstellung der neuen Zentrale von Ernst &Young ist Ende 2015. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 133 Millionen Euro.

Das Parkhaus P10 liegt direkt an der Flughafenstraße. Die Verbindung zwischen Autobahnausfahrt A 8 Stuttgart – München und den Flughafenterminals wird trotz der Abbrucharbeiten mit schweren Baumaschinen durchgehend befahrbar sein. Auch der Fußweg vor dem Gebäude wird frei gehalten. Der im Osten angrenzende Schnellimbiss von McDonalds und der Parkplatz davor werden durch spezielle Abdeckungen gegen Dreck und Staub geschützt.

Als Ersatz für das Parkhaus P10 wird ein neues Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Frachthofs errichtet. Die Flughafen Stuttgart GmbH investiert rund 35 Millionen Euro in die geplanten 1.560 Stellplätze des neuen Parkhauses in dessen Erdgeschoss der künftige Fernomnibusbahnhof der Landeshauptstadt Stuttgart integriert wird. An 17 Bussteigen sollen ab Ende 2015 täglich zwischen 80 und 170 Busse abgefertigt werden können.

Der Abriss kann auf der Homepage des Flughafens live verfolgt werden. Eine Kamera dokumentiert den Fortschritt der Arbeiten.

Veröffentlicht am 11. September 2013

Das neue Flugblatt ist da

Die neue Ausgabe des Flughafenmagazins liegt gratis in den Terminals aus. Die Titelgeschichte und das dazu gehörende Video schildern, wie am Airport nachts Flugzeuge gewartet werden. Eine Grafik stellt dar, wo der Flughafen in Sachen Umweltschutz etwas tun kann. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit prominenten Gästen und wann auf dem Vorfeld der rote Teppich ausgerollt wird.

Veröffentlicht am 10. September 2013

Aktion „Spende dein Pfand“ mit Trott-war e.V. unterstützt sozial Benachteiligte

Aktion „Spende dein Pfand“ mit Trott-war e.V. unterstützt sozial Benachteiligte

Abbildung vergrößern: Antonia Schmück von Enactus, Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel und Trott-war Geschäftsführer Helmut Schmid (v.l.n.r.) werfen die ersten Pfandflaschen in die neuen Behälter.

Bedürftigen Menschen einen Job verschaffen, die Umwelt schonen und eine soziale Organisation unterstützen - das kann am Flughafen Stuttgart ab jetzt jeder Passagier, der eine Pfandflasche in einen der fünf neuen Sammelbehälter vor den Sicherheitskontrollen statt in den Mülleimer wirft. „Bis zu 2.000 Pfandflaschen landen bislang täglich in den Mülleimern unserer Terminals“, sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). „Mit den neuen Sammelbehältern wollen wir diese Werte für einen sinnvollen Zweck gebrauchen“, so Fundel. Geleert werden die Behälter von Mitarbeitern der Stuttgarter Organisation Trott-war e.V. Der mildtätige Verein unterstützt sozial benachteiligte Menschen bei der Wiedereingliederung in ein Beschäftigungsverhältnis und verlegt unter anderem auch die gleichnamige Zeitung in der Landeshauptstadt. „Zum Start der Aktion haben wir sechs Kollegen mit einem festen Stundensatz angestellt, deren Aufgabe es ist, die Behälter auszutauschen, zu leeren, und deren Reinigung zu organisieren“, sagt Helmut Schmid, Geschäftsführer von Trott-war e.V.

Flughafengeschäftsführer Fundel erläuterte beim Projektstart am Mittwoch auch weitere Hintergründe der Aktion: „Leider mussten wir im letzten Jahr das Pfandsammeln am Flughafen wegen Vandalismus und anderen Zwischenfällen bis hin zu Rangeleien unter den privaten Pfandsammlern untersagen. Wir sind deshalb froh, mit dieser Initiative eine Lösung für die Pfandflaschen gefunden zu haben, die unserem Verständnis von Nachhaltigkeit gerecht wird.“

Die Projektidee geht auf die Studenteninitiative Enactus an der Universität Hohenheim zurück. Ziel dieser ehrenamtlichen Initiative ist es, nachhaltige Projekte unter sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten zu entwickeln und durchzuführen. Anschließend werden diese an soziale Einrichtungen in der Region übergeben um diese gezielt zu fördern. Mit Hilfe des Lehrstuhls für Umweltmanagement konnte das Projekt „Spende dein Pfand“ nun auch auf den Flughafen Stuttgart in einer sechsmonatigen Testphase ausgeweitet werden.

Veröffentlicht am 4. September 2013