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Pressemitteilungen

Ausgezeichnetes Umweltmanagement - Minister Untersteller begrüßt erste EMAS-Zertifizierung

Ausgezeichnetes Umweltmanagement - Minister Untersteller begrüßt erste EMAS-Zertifizierung

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat für ihre Umweltarbeit erstmals das Umweltsiegel EMAS (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. Externe Gutachter bestätigten, dass das Umweltmanagementsystem den strengen Kriterien der europäischen Verordnung entspricht. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller betont die Bedeutung des Zertifikats: „Der Flughafen Stuttgart muss seine Auswirkungen auf die Umwelt transparent machen und kontinuierlich verbessern. Hiermit trägt er in vorbildlicher Weise zu einer nachhaltigen Entwicklung Baden-Württembergs bei.“

Ob Investitionen in Energiemanagement, Lärm- oder Klimaschutz: FSG-Geschäftsführer Walter Schoefer sieht mit der Auszeichnung die kontinuierliche Umweltarbeit des Flughafens bestätigt. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass wir ökologische Belange mit Augenmaß, Strategie und Verstand angehen. Mich freut es besonders, dass die jahrelangen Anstrengungen auch formal den höchsten EU-Kriterien für Umweltmanagement entsprechen. Dies ist ein Meilenstein in unserem Bestreben, dauerhaft einer der nachhaltigsten Flughäfen Europas zu werden.“

Der EMAS-Logik liegt ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess der Umweltleistungen zugrunde. Die Flughafengesellschaft setzt sich daher konkrete Ziele und kommuniziert ihre Aktivitäten sowie Fortschritte. Unabhängige Gutachter überprüfen die Wirksamkeit regelmäßig. Um Transparenz für eine breite Öffentlichkeit zu gewährleisten, gibt die FSG parallel zur Zertifizierung ihren zweiten Umweltbericht heraus. Dieser dient gleichzeitig als Umwelterklärung 2013 nach EMAS. Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel: „ Seit 2010 veröffentlichen wir unsere Umweltkennzahlen und schreiben unser Umweltprogramm fort. Im neuen Bericht machen wir transparent, welche unserer Ziele wir in den vergangenen drei Jahren erreicht haben und welche neuen Projekte wir ins Leben gerufen haben.“

Die Validierung des Umweltmanagementsystems nach EMAS ist zudem Teil einer langfristig angelegten Nachhaltigkeitsstrategie. Darin erklärt die FSG Umweltschutz zu einem Unternehmensziel. So soll beispielsweise das Wachstum der Flughafengesellschaft nicht nur klimaneutral gestaltet, sondern darüber hinaus die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 2009 gesenkt werden.

Veröffentlicht am 27. Juni 2013

Flughafen spendet 1.000 Euro an „Frauen helfen Frauen Filder e.V.“

Flughafen spendet 1.000 Euro an „Frauen helfen Frauen Filder e.V.“

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Über 6.000 Besucher erlebten Anfang Juni den Familiensonntag im Rahmen des bundeweiten Tags der Luftfahrt auf der Besucherterrasse des Flughafens Stuttgart. Neben vielen kostenlosen Aktionen fand dort auch eine Versteigerung von Flugzeugmodellen aus dem Fundus des Flughafens statt. Die teilweise historischen Modelle fanden schnell neue Besitzer, bis zu 150 Euro pro Modell wurden geboten.

Der Gesamterlös, aufgestockt durch die Flughafengesellschaft auf 1.000 Euro, wurde jetzt an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. übergeben. Die Vorsitzende des Vereins, Claudia Moosmann, nahm die Spende stellvertretend entgegen. Seit mehreren Jahren unterstützt die Flughafen Stuttgart GmbH die Arbeit des Vereins, der Beratung und Schutz für Frauen bietet, die unter häuslicher Gewalt leiden.

Volkmar Krämer, der Pressesprecher der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Scheckübergabe: „Der Verein ist eine Initiative, die Frauen und Kindern hilft, die sich unverschuldet in großen Notlagen befinden. Was hier geleistet wird, ist auch ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement. Auch aus diesem Grund haben wir uns zur Unterstützung entschlossen“.

Claudia Moosmann betonte: „Das Thema Gewalt gegen Frauen muss mehr gesellschaftliche Beachtung finden. Auch vom Flughafen kommen immer wieder Frauen zu uns, denen wir unbürokratisch helfen, auch wenn in diesen Fällen kein Herkunftslandkreis vorliegt – von diesem hängt die Förderung im Frauenhaus ab. Für unsere Arbeit sind wir neben den Zuschüssen von den Kreisstädten Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern und Neuhausen auch dringend auf Spenden angewiesen. Unser Verein steht aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit wie andere, weil wir die Frauen, die zu uns kommen, schützen müssen. Das macht es schwer, die nötige Aufmerksamkeit zu erreichen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Spende.“

Veröffentlicht am 20. Juni 2013

Flughafen Stuttgart als App auf dem Windows Phone

Flughafen Stuttgart als App auf dem Windows Phone

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Alles auf einen Blick: Der Flughafen Stuttgart bietet als erster deutscher Flughafen ab sofort eine kostenlose Windows Phone App zum Download an. Die neue App versorgt Passagiere und Besucher mit umfassenden Fluggastinformationen, Statusveränderungen zum Flug und Servicetipps rund um den Flughafen. Das Besondere im Vergleich zu anderen Smartphones: Durch das Anheften der App und einzelner Flüge auf die Startseite des Windows Phones, gelangt der Nutzer noch schneller an die gewünschten Inhalte.

Das Windows Phone ist bisher das einzige Smartphone, dass mit sogenannten Live Tiles auf dem Startbildschirm ausgestattet ist. Diese kleinen Kacheln lassen sich individualisieren und können beispielsweise nach Belieben verschoben und vergrößert bzw. verkleinert werden. Sie liefern dem Nutzer des Gerätes außerdem automatisch Aktualisierungen auf die Startseite.

Die neue App des Flughafen Stuttgart ist eine hybrid App, die um eine native Integration erweitert wurde und dafür sorgt, dass die Windows Phone-spezifischen Funktionen unterstützt werden. So lässt sich nicht nur die App problemlos auf die Startseite des Windows Phones anheften, sondern auch der ausgewählte Flug oder mehrere Flüge, die es zu beobachten gilt. Dabei werden Passagiere und Besucher über Ankünfte und Abflüge des aktuellen und des folgenden Tages informiert. Kommt es zu Verspätungen oder ändert sich der Flugstatus, werden Reisende direkt auf dem “angepinnten” Flug auf der Startseite benachrichtigt. Neugierigen Fluggästen zeigt die App außerdem anhand von Fotos bereits im Vorfeld an, mit welchem Flugzeugtyp sie befördert werden.

Eine verfeinerte Filter- und Suchfunktion sowie die übersichtliche Darstellung geben Passagieren und Besuchern zudem die Gelegenheit, schnell und einfach zu den gewünschten Inhalten zu gelangen. Zusätzliche Informationen über die Öffnungszeiten und Lage der einzelnen Shops, Restaurants und Dienstleistungen des Flughafens runden das Angebot ab. Für alle Geräte, die mit Android betrieben werden, ist die neue App bereits seit Ende April erhältlich. Bis zum Herbst wird sie auch für Blackberrys und iPhones bereitgestellt.

Veröffentlicht am 19. Juni 2013

Weltweit erster Flughafen mit nachhaltigem Gewerbequartier: DGNB zeichnet Airport City aus

Weltweit erster Flughafen mit nachhaltigem Gewerbequartier: DGNB zeichnet Airport City aus

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) erhält für die geplante Airport City von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ein Vorzertifikat in Silber. Der Stuttgarter Flughafen ist damit der erste Airport weltweit, der ein ganzes Businessquartier nach den Standards der DGNB zertifizieren lässt. Mit der Auszeichnung werden anhand des DGNB Kriterienkatalogs klare Zielvorgaben definiert und bewertet. So wird die Airport City und ihr gesamter Lebenszyklus von Anfang an nach Nachhaltigkeitsaspekten entwickelt. Ralf Laßau, Bereichsleiter Immobilien und Chefplaner der Airport City, nahm die Urkunde am Dienstag, 18.06.2013, bei der DGNB Veranstaltung Impuls in der Messe Stuttgart entgegen. „Das Zertifikat zeigt, dass wir mit der Airport City die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung früh gestellt haben und von nun an eine klare Linie verfolgen“, sagte Laßau bei der Preisverleihung.

Die DGNB zeichnet das Businessquartier des Flughafens nördlich der Terminals aus. Die Airport City mit einer Geschossfläche von bis zu 200.000 Quadratmetern wird dabei nach ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekten sowie nach Kriterien zur technischen Prozess- und Standortqualität und Wertstabilität von Gebäuden bewertet.

Ein Blockheizkraftwerk ermöglicht beispielsweise eine zentrale Energieversorgung der Airport City und trägt mit einer hohen Energieeffizienz zum Klimaschutz bei. Insgesamt stehen der Schutz der Umwelt und die Schonung natürlicher Ressourcen bei dem Projekt ebenso im Vordergrund wie die Anlage attraktiver Grün- und Freiflächen. „Neben Sicherheit und der Nutzerfreundlichkeit legen wir auch Wert auf eine städtebaulich anspruchsvolle und hochwertige Gestaltung des Quartiers“, so Laßau weiter. Die Realisierung des Gesamtvorhabens ist bis 2025 vorgesehen. Bereits ab diesem Herbst sollen mit dem Baustart für die neue Deutschlandzentrale von Ernst & Young die ersten Kräne am Landesflughafen zu sehen sein.

Die DGNB ist eine weltweit tätige gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern.

Veröffentlicht am 19. Juni 2013

Rund 6.000 Besucher beim Tag der Luftfahrt auf der Besucherterrasse

Rund 6.000 Besucher beim Tag der Luftfahrt auf der Besucherterrasse

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Rund 6.000 Besucher drängten sich am heutigen Sonntag, 09. Juni 2013, auf der Aussichtsterrasse des Landesflughafens. Bei freiem Eintritt konnten große und kleine Luftfahrtfans das Geschehen auf dem Vorfeld ganz aus der Nähe erleben und nebenbei entspannte Unterhaltung genießen. Über den Tag verteilt wurden auf der Showbühne von SWR-Moderator Patrick Neelmeier rund 20 Modellflugzeuge aus den Beständen des Flughafens an Liebhaber versteigert. Der Erlös von über 800  Euro geht an den Verein „Frauen helfen Frauen Filder e. V.“. Das größte und schönste Modell, eine Super Constellation, erbrachte allein 150 Euro für den guten Zweck.

Viele Kinder nutzten die einmalige Chance, ein echtes Flugzeug zu bemalen. Ein auf der Terrasse ausgestellter Oldtimer, eine Piaggio P 149-D, durfte von den Jungen und Mädchen mit bunten Farben verziert werden. Pünktlich zum Familiensonntag sind jetzt auch zwei weitere Oldtimer, eine Antonov An-2 und ein MI-2-Hubschrauber, wieder frisch restauriert auf der Besucherterrasse zurück. Lange Schlangen gab es bei strahlendem Sonnenschein nicht nur an den Stationen mit verschiedenen Brettspielen und Bastelaktionen für Kinder, sondern auch vor den Eisbuden. Etliche glückliche Gewinner, die beim Gewinnspiel das richtige Los gezogen hatten, konnten mit Fluggutscheinen von Condor, Air Berlin, Germanwings oder der Turkish Airlines nach Hause gehen. Auch ohne Losglück genossen die Besucher einen unterhaltsamen und interessanten Nachmittag mit Livemusik der Band „Südlich von Stuttgart“ und der Band der Bundespolizei.

Der Familiensonntag fand anlässlich des Tages der Luftfahrt statt, der erstmals bundesweit an den Flughäfen organisiert wird. Der Aktionstag soll das Interesse für die Luftverkehrswirtschaft wecken und verdeutlichen, welche grundlegende Bedeutung das Fliegen nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht für die Menschen hat.

Veröffentlicht am 9. Juni 2013

Körperscanner bei US-Flügen erleichtern Kontrollen für Passagiere

Körperscanner bei US-Flügen erleichtern Kontrollen für Passagiere

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Für die Kontrolle der Passagiere bei Flügen in die USA setzt die Bundespolizei am Flughafen Stuttgart jetzt auch Körperscanner ein. Der Einsatz der neuen Geräte soll die Sicherheitskontrollen für die Fluggäste erleichtern. Die Kontrolle mit dem Körperscanner ist freiwillig, die Passagiere können sich auch weiterhin für die manuelle Nachkontrolle entscheiden.

Die neuen Geräte, die in Stuttgart verwendet werden, arbeiten mit Millimeterwellentechnologie und sind gesundheitlich unbedenklich. Auf den Bildschirmen der Sicherheitskräfte erscheint kein realistisches Körperbild, sondern lediglich ein Piktogramm. Anhand dieses Piktogramms werden dann verdächtige Bereiche markiert, die bei Bedarf manuell nachkontrolliert werden. Die Geräte entdecken neben metallischen Gegenständen auch nichtmetallische Gegenstände wie Keramikmesser oder Sprengstoffe. Das neue Verfahren ist für die Fluggäste schnell und unkompliziert, das Scannen selbst dauert für den Fluggast nur drei Sekunden.

 

Veröffentlicht am 7. Juni 2013