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Passagierzahlen im ersten Halbjahr stabil - Flugbewegungen rückläufig

Passagierzahlen im ersten Halbjahr stabil - Flugbewegungen rückläufig

Passagierzahlen im ersten Halbjahr stabil - Flugbewegungen rückläufig

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Am Flughafen Stuttgart wurden im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 4.425.655 Fluggäste gezählt, das sind 1,3 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr (4.485.826 Fluggäste). Mit 52.593 Starts und Landungen von Januar bis Juni gab es 7,7 Prozent weniger Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum.

„Nach einem schwachen Start zum Jahresbeginn haben sich unsere Passagierzahlen im zweiten Quartal wieder positiv entwickelt. Zur Halbjahresmarke liegen wir bei - 1,3 Prozent“, sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). „Bis zum Jahresende erwarten wir wie im Vorjahr etwa 9,7 Millionen Fluggäste. Unsere Bewegungszahlen sind weiter rückläufig, weil die Airlines verstärkt auf größeres Fluggerät setzen. Weniger Starts und Landungen bei stabilen Passagierzahlen entlasten unsere Nachbarn, was wir begrüßen“, so Fundel. „Im zweiten Halbjahr erwarten wir für die Branche kein weiteres Wachstum. Die Airlines stehen durch hohe Kerosinpreise unter ständigem Kostendruck, dazu kommen Faktoren wie Emissionshandel und Ticketsteuer. Selbst die Marktführer unter den Airlines können derzeit trotz großer Anstrengungen zur Kostensenkung kaum rentabel arbeiten“, erklärte Fundel.

„Zur Jahresmitte haben wir unseren neuen Umweltbericht vorgelegt und erstmals das EMAS-Siegel (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. Das bestätigt uns, dass wir mit unseren Anstrengungen beim Energiemanagement, bei Lärm- oder Klimaschutz auf dem richtigen Weg sind“,  betonte Geschäftsführer Walter Schoefer. „Gut gelaufen sind in den vergangenen Monaten auch die Verhandlungen zu einem neuen Tarif bei unserer Tochtergesellschaft Airport Ground Services GmbH“, so Schoefer. „Damit haben wir auch bei unserer Konzerntochter eine Einigung über einen Tarifvertrag erzielt, der in den kommenden Wochen noch ausformuliert wird. Dies zeigt, dass Nachhaltigkeit bei der FSG nicht nur eine ökonomische und ökologische, sondern auch eine soziale Dimension hat.“

Veröffentlicht am 11. Juli 2013