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Stuttgart wächst über dem Branchendurchschnitt - Gewinn auf Vorjahresn ...

Stuttgart wächst über dem Branchendurchschnitt - Gewinn auf Vorjahresniveau

Stuttgart wächst über dem Branchendurchschnitt - Gewinn auf Vorjahresniveau

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Im vergangenen Jahr wurden am Flughafen Stuttgart insgesamt 9.735.087 Fluggäste gezählt, ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2011 (9.591.461 Fluggäste). Die Zahl der Flugbewegungen hat sich weiter verringert, sie fiel durch den Einsatz größeren Fluggeräts um  3,7 Prozent auf 131.524 Bewegungen (2011: 136.580 Starts und Landungen). Das wirtschaftliche Ergebnis liegt trotz höherer Kosten auf dem Niveau des Vorjahres (2011: 30,5 Mio. Euro).

Klaus-Peter Siegloch, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), betonte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang (10.1.) der Flughafengesellschaft, dass die Politik gerade angesichts des harten internationalen Wettbewerbs in der Luftfahrt die Verantwortung trage, für faire Marktbedingungen im Luftverkehr zu sorgen. „Nationale Auflagen wie die Ticketsteuer oder stark eingeschränkte Betriebszeiten schaden nicht allein deutschen Fluggesellschaften und unserer Branche, sondern der gesamten Wirtschaft. Die bisherigen knapp 600 Mio. Euro Lasten pro Jahr durch die Luftverkehrsteuer müssen mit dem Ende der Legislaturperiode auslaufen, wenn wir nicht die Zukunft deutscher Airlines gefährden wollen“, sagte Siegloch vor knapp 300 geladenen Gästen.

Eine positive Bilanz zog Geschäftsführer Prof. Georg Fundel: „2012 war trotz der starken Konsolidierung unserer großen Airlinekunden ein erfolgreiches Jahr. Die Abschwächung des Wachstums im zweiten Halbjahr ändert nichts daran, dass wir erneut einer der profitabelsten Flughäfen in Deutschland sind. Eine Prognose für 2013 ist wegen der vielen wirtschaftlichen Unsicherheiten schwierig, wir rechnen vorerst mit keinen Zuwächsen bei der Verkehrsentwicklung.“ 

Geschäftsführer Walter Schoefer erklärt: „2012 standen Planungsarbeiten im Mittelpunkt. 2013 sollen mehrere große Bauvorhaben in die Realisierung gehen – zum Beispiel die Deutschlandzentrale für Ernst & Young oder der Fernomnibusbahnhof für die Landeshauptstadt. Diese und andere Projekte, für die wir viele Millionen Euro investieren, werden das Umfeld des Landesflughafens nachhaltig verändern und die Attraktivität der gesamten Filderregion steigern“.

Veröffentlicht am 10. Januar 2013