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Pressemitteilungen

Bürgerinformation zur Kerosin-Pipeline nun als Video abrufbar

Mit einer Veranstaltung am Flughafen hat die Flughafen Stuttgart GmbH die Bürgerinformation zu ihrem geplanten Pipeline-Projekt gestartet. Rund 80 interessierte Bürger wurden am vergangen Mittwoch (9.4.) durch Vorträge der planenden Ingenieurbüros über den möglichen Verlauf der Kerosinleitung und den weiteren zeitlichen Ablauf des Projekts unterrichtet.

Den Livestream der Expertenvorträge und die anschließende Diskussion verfolgten rund 200 Menschen via Internet. Der Mitschnitt der Bürgerveranstaltung ist nun in der Rubrik Videos hier auf der Homepage und im YouTube-Kanal des Stuttgarter Flughafens abrufbar.

Nähere Informationen zu den angedachten Trassenvarianten und dem Zeitplan gibt es auf der Homepage unter www.str-pipeline.de.  Dort sind auch alle Präsentationen des Informationsabends online abrufbar.

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) plant, sich an die durch Baden-Württemberg führende CEPS Treibstoffleitung Kehl-Tübingen-Aalen (Central European Pipeline Systems, sog. NATO-Pipeline) anzuschließen. Bis 2017 soll die Anbindung an das von Tübingen nach Aalen verlaufende Teilstück erfolgen. Die mögliche Einsparung an CO2 durch wegfallenden Lkw-Verkehr beträgt bis zu 650 Tonnen pro Jahr.

Zwei mögliche Trassenkorridore stehen zur Diskussion: Zum einen eine Variante parallel zur Autobahn A 8, die andere parallel zur B 27. Die Rohre mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter würden in 1,20 bis 1,50 Meter Tiefe verlegt. Die voraussichtlichen Kosten hängen von der jeweiligen Trassenvariante ab, werden aber nach vorläufigen Berechnungen über 10 Millionen Euro liegen.

Veröffentlicht am 15. April 2014

1. Quartal 2014: Weniger Passagiere, höhere Auslastung

1. Quartal 2014: Weniger Passagiere, höhere Auslastung

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Im ersten Quartal 2014 wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 1.688.979 Passagiere gezählt, das sind 4,6 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres (1.771.254). Die Zahl der Flugbewegungen liegt mit 18.818 Starts und Landungen um 6,2 Prozent unter dem Vergleichszeitraum (20.058 Bewegungen). Die durchschnittliche Auslastung der Flüge ab Stuttgart stieg um 1,3 Prozent auf 68,9 Prozent.

 Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, bewertet die Entwicklung des ersten Vierteljahres: „Wir sind von den Rückgängen nicht überrascht. Attraktive Winterzielgebiete vor allem in Ägypten sind aktuell nicht im Flugplan gewesen. Airlines und Flughäfen stehen unverändert unter hohem Kostendruck, was zu Preiserhöhungen führte. Die zahlreichen Streiktage bei den Piloten haben viele Passagiere vom Reisen abgehalten. Mit dem Sommerflugplan, der seit Ende März in Kraft ist, ist das Angebot deutlich ausgeweitet“, so Fundel. „Nach dem Oster- und Pfingstreiseverkehr im zweiten Quartal wird sich dann abzeichnen, mit welchen Ergebnissen wir bis zum Jahresende rechnen können“. Im Sommerflugplan, der von März bis Ende Oktober in Kraft ist, haben die Airlines rund 3 Prozent mehr an Sitzplätzen als noch 2013 im Angebot.

 Zu den größten Airlines in Stuttgart nach Passagieren zählten im ersten Quartal 2014 die Germanwings, die Air Berlin und die Lufthansa selbst. Die meisten Fluggäste von Januar bis März wollten zu den Zielen Berlin, Hamburg und Istanbul. Im Reiseverkehr nach Spanien sind neben dem Spitzenreiter Mallorca auch zunehmend Barcelona und die Flüge von Stuttgart nach Las Palmas und Fuerteventura gefragt.

Veröffentlicht am 14. April 2014

Ökumenischer Ostergottesdienst im Terminal 1

Ökumenischer Ostergottesdienst im Terminal 1

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Am Mittwoch, den 23. April 2014, um 12.00 Uhr findet im Terminal 1, Ebene 5 des Stuttgarter Flughafens der alljährliche ökumenische Ostergottesdienst der Airport-Seelsorge statt. Pfarrer Dieter Kleinmann lädt hierzu alle Reisenden, die Mitarbeiter des Flughafens sowie Bewohner der umliegenden Gemeinden herzlich ein.

 

Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst sowohl vom örtlichen Flughafenchor als auch dem Posaunenchor des Bezirks Bernhausen.

Veröffentlicht am 11. April 2014

Bürgerinformation zur Kerosinpipeline ist gestartet

Bürgerinformation zur Kerosinpipeline ist gestartet

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Mit einer Veranstaltung am Flughafen hat die Flughafen Stuttgart GmbH die Bürgerinformation zu ihrem geplanten Pipeline-Projekt gestartet. Rund 80 interessierte Bürger wurden am gestrigen Mittwochabend (9.4.) durch Vorträge der planenden Ingenieurbüros über den möglichen Verlauf der Kerosinleitung und den weiteren zeitlichen Ablauf des Projekts unterrichtet. Den Livestream der Expertenvorträge und die anschließende Diskussion verfolgten rund 200 Menschen via Internet. Nähere Informationen zu den angedachten Trassenvarianten und dem Zeitplan gibt es auf der Homepage unter www.str-pipeline.de.  Dort sind auch alle Präsentationen des gestrigen Abends online abrufbar.

Am heutigen Donnerstag (10.4.), einen Tag nach der Information der Bürger, werden die zuständigen Behörden, Gemeinden, Träger öffentlicher Belange und weitere Interessensgruppen in einer separaten Veranstaltung, dem Scopingtermin, offiziell vom Regierungspräsidium Stuttgart über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt.

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) plant, sich an die durch Baden-Württemberg führende CEPS Treibstoffleitung Kehl-Tübingen-Aalen (Central European Pipeline Systems, sog. NATO-Pipeline) anzuschließen. Bis 2017 soll die Anbindung an das von Tübingen nach Aalen verlaufende Teilstück erfolgen. Die mögliche Einsparung an CO2 durch wegfallenden Lkw-Verkehr beträgt bis zu 650 Tonnen pro Jahr.

Zwei mögliche Trassenkorridore stehen zur Diskussion: Zum einen eine Variante parallel zur Autobahn    A 8, die andere parallel zur B 27. Die Rohre mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter würden in 1,20 bis 1,50 Meter Tiefe verlegt. Die voraussichtlichen Kosten hängen von der jeweiligen Trassenvariante ab, werden aber nach vorläufigen Berechnungen über 10 Millionen Euro liegen.

Veröffentlicht am 10. April 2014

Jahresbilanz 2013: 9,6 Mio. Passagiere, 23,8 Mio. Euro Ergebnis

Jahresbilanz 2013: 9,6 Mio. Passagiere, 23,8 Mio. Euro Ergebnis

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Am Flughafen Stuttgart wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 insgesamt 9.588.692 Millionen Passagiere gezählt, ein Minus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen sank um 5,3 Prozent auf 124.588 Starts und Landungen. Der Umsatz ging zurück auf 225,3 Millionen Euro (minus 2,3 Prozent). Trotz eines schwierigen Geschäftsumfelds hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit 23,8 Millionen Euro nach Steuern wieder ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Flughafen Stuttgart zählt damit auch 2013 zu den wenigen internationalen Flughäfen in Deutschland, die profitabel betrieben werden.

FSG-Geschäftsführer Prof. Georg Fundel erklärte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz (08.04.2014): „Wir führen den erneuten Rückgang bei der Passagierzahl unter anderem auf höhere Ticketpreise  zurück, bedingt durch eine Angebotsverknappung der Fluggesellschaften. Wir haben erneut ein gutes Ergebnis erzielt, weil wir personell so aufgestellt sind, dass wir auf Schwankungen schnell reagieren und flexibel produzieren“, so Fundel. „Der gesamtwirtschaftliche Rahmen der Luftfahrtbranche bleibt schwierig, die Flughafenbetreiber als Infrastrukturanbieter stehen von vielen Seiten unter Druck – z. B. durch die Konsolidierung der Airlines oder die Luftverkehrssteuer. Streiks wie in den letzten Wochen tragen nicht dazu bei, Vertrauen in den Luftverkehr aufzubauen.“ Angesichts der unverändert schwierigen wirtschaftlichen Situation auch der großen Airlines rechnet die FSG für 2014 mit stagnierenden Passagierzahlen und weiter rückläufigen Flugbewegungen. 

Flughafendirektor Walter Schoefer bilanzierte: „Unsere Nachhaltigkeitsstrategie hat im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht. Beim Quartier der Airport City wurden wir als erster Flughafen weltweit von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Silber ausgezeichnet. Ein wichtiger Meilenstein ist das neue erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk, das jährlich 4.800 Tonnen CO2 einspart. Es ging Ende 2013 an den Start und steigert zusammen mit der Erneuerung unseres  Fernwärmenetzes auf dem Gelände die Energieeffizienz deutlich. Wir werden unsere Anstrengungen für Nachhaltigkeit und Umwelt auch 2014 weiter vorantreiben“, so Schoefer.

Der Immobilienstandort Flughafen hat sich 2013 weiter entwickelt. „Die DHL Express Deutschland hat ihre neue Servicestation auf dem Frachtgelände fristgerecht zum Jahresende in Betrieb genommen und 300 neue Arbeitskräfte mitgebracht. In 2014 wird es auf mehreren Baustellen am Airport zügig vorwärts gehen: Die Deutschlandzentrale der Unternehmensberatung Ernst & Young, für die wir rund 133 Mio. Euro investieren, wird ebenso Konturen annehmen wie der Fernomnibusbahnhof, der in das neue Parkhaus P 14 integriert wird “, so Schoefer. „Die Planfeststellung für den Fernbahnhof im Rahmen von Stuttgart 21 wird uns 2014 begleiten. Wir als Flughafengesellschaft bezahlen rund 359 Mio. Euro für Stuttgart 21, das für die Region einen enormen Standortvorteil bedeutet und das den Landesflughafen zu einem intermodalen Verkehrsknotenpunkt macht.“

Veröffentlicht am 8. April 2014