#flySTR nach Südafrika und Botswana – Part II

Im ersten Teil haben wir Euch von unserer Safari in Botswana erzählt. Im zweiten Teil soll es nun in den Krüger Nationalpark gehen. Von Johannesburg aus hat man mehrere Möglichkeiten den Krüger-Nationalpark zu besuchen. Während viele Touristen mit dem Mietwagen ab Johannesburg starten und noch die berühmte Panoramaroute mitnehmen, haben wir uns für den Direktflug nach Skukuza entschieden. In 45 Minuten Flugzeit bringt eine kleine Embraer einen direkt in den Krüger-Nationalpark. Skukuza ist das größte Camp im Park und verfügt auch über einen kleinen Flughafen, wo täglich Maschinen aus Johannesburg und Kapstadt landen. Die Mietwagenübernahme im Camp war schnell erledigt, die Eintrittsgebühren für den Nationalpark bezahlt und nun konnten wir zu unserer Selbstfahrer-Safari durch den Krüger-Nationalpark starten. Die Straßen sind gut ausgebaut, die Hauptstraßen zwischen den einzelnen Camps sind sogar geteert, sodass diese selbst mit einem gewöhnlichen Auto problemlos befahren werden können.

Vor uns lagen 8 Tage, in denen wir vom Südteil des Parks ganz hoch in den Norden und wieder zurück in den Süden fahren wollten. Während der Süden über mehr Tiere (und Touristen) verfügt, findet man im Norden Ruhe und Einsamkeit - und ist somit bei spannenden Tiersichtungen häufig ganz alleine. Aussteigen ist strengstens verboten, denn es kann jederzeit zu einer Begegnung mit Raubtieren kommen. Aber es gibt genügend Rastplätze und Aussichtspunkte, wo Pausen erlaubt sind. Der Krüger-Nationalpark ist auch die Heimat der Big Five: Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel. Gesehen haben wir sie alle – aber auch die vielen bunten Vögel im Krüger-Nationalpark sind für Fotografen ein beliebtes Fotomotiv.

Übernachten kann man direkt im Park, etwa alle 60 km befindet sich ein Restcamp, welches über Tankstelle, Shop, Restaurant, Campingplatz und einfach ausgestattete Bungalows verfügt. Wenn die Tore nach Sonnenuntergang schließen, ist es Zeit für „Braai“ (das südafrikanische Wort für grillen). Jeder Bungalow verfügt über eine kleine Küchenzeile und einen Grill. Oft kommt man dabei auch mit seinen Nachbarn ins Gespräch und erzählt sich, welche Tiersichtungen es den Tag über gab und zeigt stolz seine Fotos.

Nach einer Woche und vielen Fotos im Gepäck, hieß es wieder Abschied nehmen und vom kleinen Flughafen Skukuza zurück nach Johannesburg. Wenige Stunden später brachte uns der A340 von SWISS über Nacht nach Zürich, wo wir kurz nach 6 Uhr morgens ankamen. Die Umsteigezeit war zwar knapp, aber ausreichend und so ging es auf den letzten Flug. Hier gab es eine kleine Überraschung, denn kurzfristig wurde ein A320 für den kurzen Hüpfer nach STR eingesetzt. Nach nur 20 Minuten Flugzeit erreichten wir um 8 Uhr morgens bei leichtem Schneefall wieder unseren Heimatflughafen im Ländle, wo unser Gepäck sogar schneller im Terminal ankam als wir ;-)

Wir sind seit einigen Jahren mit dem Afrika-Virus infiziert und auch nach dieser Reise steht für uns fest: Die nächste Reise wird wieder ins südliche Afrika führen, natürlich mit einem Flug ab Stuttgart.

 

 




23.01.2018

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