#flySTR nach Südafrika und Botswana – Part I

Ich fliege ab Stuttgart – dieses Motto passt gut zu uns, wenn wir unsere Urlaubsreisen planen. Denn wir schätzen die kurze Anreise zum Landesflughafen, und die kurzen und übersichtlichen Wege im Terminalgebäude lassen den Urlaub entspannt beginnen. So auch im November. Da stand für uns ein Safari-Trip ins südliche Afrika an – genauer gesagt sollte uns unsere Reise zuerst in den Chobe Nationalpark in Botswana führen und anschließend wollten wir dem berühmten Krüger Nationalpark in Südafrika auch noch einen Besuch abstatten.

Ausgangspunkt zu vielen weiteren afrikanischen Zielen ist der Flughafen Johannesburg in Südafrika. Ab Stuttgart hat man die Wahl zwischen verschiedenen Airlines und Allianzen, welche einen per Umsteigeverbindung dorthin bringen. Wir haben uns für Flüge mit der Star Alliance entschieden. Der Hinflug wurde von Lufthansa durchgeführt. Nach dem kurzen Hüpfer von Stuttgart nach Frankfurt ging es dann per Nachtflug in einer Boeing 747 in ca. 10h Flugdauer nach Johannesburg.

Der Chobe Nationalpark in Botswana grenzt an die Stadt Kasane an, welche man von Johannesburg täglich mit einem Direktflug in 1,5h erreicht. Für die ersten 2 Tage haben wir uns einen Mietwagen genommen, um die Chobe Riverfront mit dem Auto zu erkunden. Am Parkeingang werden für zwei Personen und ein Fahrzeug ca. 20 EUR Eintritt fällig und spätestens kurz nach Sonnenuntergang muss man den Park wieder verlassen haben. Teilweise ist es ganz schön holprig auf den Sandpisten durch den Park, ein Allradfahrzeug ist zwingend notwendig – kein Vergleich zu den Straßen in den großen Nationalparks in Südafrika und Namibia. Alternativ kann man sich aber auch einer geführten Safari anschließen. Dies hat den Vorteil, dass man sich voll auf das Auffinden und Fotografieren der Tiere konzentrieren kann – doch meistens ist der Guide mit seinem geübten Blick dann doch besser ;-)

Die darauffolgenden Tage verbrachten wir auf einem Hausboot auf dem Chobe River. Eine Safari vom Wasser aus bietet noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die Tierwelt Afrikas. Der Anbieter unserer Hausbootsafari ist auf Fotografen spezialisiert und hat extra für Fotoexkursionen ein kleines Boot mit Kamerastativen ausgestattet. Morgens und nachmittags starteten wir so unsere Tierbeobachtungsfahrten auf dem Fluss. Den Vögeln, Krokodilen, Büffeln, Flusspferden und Elefanten kommt man hier sehr nahe. Aber immer nur so, dass die Tiere noch ihren notwendigen Raum haben – denn man darf nicht vergessen, dass wir im Nationalpark sozusagen im Wohnzimmer der Tiere zu Gast sind.

Die Abende ließen wir bei einem Sundowner auf dem Fluss ausklingen und genossen die tollen afrikanischen Sonnenuntergänge auf dem Wasser mit einem leckeren Abendessen von unserem Kapitän.

Nach fünf tollen Tagen in Botswana ging es zurück nach Südafrika und von dort aus in den Krüger Nationalpark. Was wir auf unserer Selbstfahrertour dort alles erlebt und gesehen haben, davon berichten wir im nächsten Teil.




13.12.2017

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