Die Perle Italiens: Toskana (1)

„Fields of Gold“ – dieses Lied von Sting erinnert mich jedes Mal wieder an meine beiden traumhaften Urlaube in der Toskana: Goldene Felder und Hügel, kleine verwinkelte Gassen und typisch italienische Gaumenschmäuse. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Campo dei Miracoli in Pisa (besser bekannt als „der schiefe Turm von“) oder der Piazza del Duomo und der Piazzale Michelangelo in Florenz, sollten unbedingt Siena, Arezzo und Volterra auf der Urlaubsliste stehen. Mir persönlich haben es nämlich – neben Florenz als pulsierender Hauptstadt – vor allem die kleineren Städte im Hinterland besonders angetan. Und so gestaltete sich auch unsere Reiseroute.

Nach unserem Flug mit Eurowings von Stuttgart nach Pisa hieß unser erster Stopp Volterra. Vor einigen Jahren wurde das kleine Städtchen etwa 70km von Pisa entfernt innerhalb kürzester Zeit weltbekannt: „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“, der zweite Teil der weltbekannten Twilight-Saga, wurde zum Teil dort und im 120km entfernten Montepulciano gedreht, was dem kleinen Ort mit nur knapp über 10.000 Einwohnern Weltbekanntheit verschaffte. Tatsächlich wurde man als Twilight Fan dort in den kleinen Geschäften fündig und konnte sich über diverse Fanartikel zum Film freuen. Warum die Twilight Regisseure sich gerade Volterra für den Dreh ausgesucht haben, wird schnell klar, wenn man das Städtchen besucht hat. Es thront fast schon majestätisch über den toskanischen Feldern, und durch die noch sehr gut vorhandene historische Stadtmauer fühlt man sich wirklich wie in einer vergangenen Zeit.

Bei unserer Urlaubsplanung haben wir uns beide Male gegen Hotels und für Ferienhäuser bzw. -wohnungen entschieden. In Italien sind Anbieter sogenannter „Agriturismo“-Unterkünfte sehr verbreitet. Dies sind meist renovierte und alleinstehende Bauernhöfe, die zum Teil noch in Betrieb sind oder sich auf die Produktion heimischer Produkte spezialisiert haben. In einer unserer Unterkünfte in der Nähe von Volterra hatten die Besitzer auf dem Grundstück eine Nudelfabrik und Seifenproduktion angesiedelt. Auf diese Weise einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Einheimischen gewinnen zu dürfen, war mindestens genauso schön, wie die idyllische Ruhe und das täglich frische Gemüse aus dem Garten auf dem Tisch. Dazu bieten die verschiedenen Anbieter im Internet sicher für jeden Geschmack und Geldbeutel die richtige Unterkunft an. Typisch italienisches Flair gratis dazu…

Wie es für uns in der Toskana weiterging, schreibe ich im nächsten Blog.




24.08.2017

Aus Datenschutzgründen werden die Kommentare erst geladen, wenn Sie den Disqus-Dienst aktiviert haben. Bitte beachten Sie, dass nach Ihrer Zustimmung Daten mit anderen externen Diensten ausgetauscht werden.
Datenschutzhinweis lesen