Aus dem Tag eines PR-Praktikanten

„Es wird ein pinker Lamborghini über das Vorfeld fahren.“ Nach einem solchen Satz von den Kollegen des General Aviation Terminals fährt die Praktikantin der PR-Redaktion/Social Media (also ich) erst einmal auf’s Vorfeld und versucht ein schönes Foto zu machen. Vielleicht wird das ja was für Facebook?

In solchen Momenten hole ich mir danach weitere Infos per Telefon und schreibe einen kurzen Text, der dann – wenn er redigiert ist – ruckzuck mit Foto auf Facebook zu finden ist. Dann schaue ich immer mal wieder auf Twitter nach anderen Anfragen und Meldungen. Sobald ich hier etwas entdecke, formuliere ich eine Antwort und sende sie nach Rücksprache mit Nicola, der Verantwortlichen für Social Media, an den Anfragenden. Für Facebook bereite ich außerdem die Themen vor – ich recherchiere, finde heraus, wer sich damit auskennen könnte, kläre die Fakten dann mit den Kollegen der Fachabteilungen ab und suche passende Bilder dafür.

Meine nächste Aufgabe hat mit meinem letzten Blogeintrag zu tun. Ich ergänze die Präsentation für künftige Vorlesungen – übrigens an meiner Uni Hohenheim :) – mit aktuellen Beispielen. Wie im letzten Blog beschrieben, kam ich genau durch diese Krisenmanagement-Vorlesung von Herrn Krämer auf das Praktikum am Flughafen :). Glücklicherweise hatte ich noch nicht unmittelbar mit einer Krise zu tun. Auswirkungen von Krisen anderer Flughäfen bzw. Airlines habe ich aber am Germanwings-Unglück miterlebt.

Nach der Mittagspause in einem der Restaurants drüben im Terminal geht’s oft gleich weiter mit dem nächsten Termin: Wir besprechen zum Beispiel weitere Schritte beim Relaunch des Designs für unser Flughafenmagazin Flugblatt. Dafür hängen die Vorschläge der Agentur an der Wand; die Version vor der letzten Rückmeldung und die danach. Wir diskutieren zu fünft, was uns gefällt, was uns nicht gefällt, was gar nicht geht und was super gut ist. Die Besprechung war produktiv, wir senden unsere Ergebnisse an die Agentur und vereinbaren mit ihnen einen Termin am nächsten Montag.

Wenn’s dann wieder ruhiger ist im Büro, kann ich mich auf den nächsten Punkt meiner langen To Do-Liste konzentrieren: Ich recherchiere und schreibe einen Text für’s Flugblatt. Es geht zum Beispiel um die Stuttgarter Oper – Rubrik: Ausflugsziele in der Region. Der fertige Artikel geht dann per Mail an Rebekka, die verantwortliche Redakteurin, die ihn durchliest und redigiert. Dann werden Termine ausgemacht – mit Experten oder Mitarbeitern, die sich besonders gut mit verschiedenen Themen auskennen und die mir für meine weiteren Reportagen etwas erzählen möchten. Für das Unternehmensportrait bin ich beispielsweise einmal zur Firma Amann nach Bönnigheim gefahren. Und mein besonderes Highlight: Ich bin beim Besuch des Oldtimer-Flugzeugs Tante Ju (Die Junkers Ju52 der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung) dabei und darf auch darüber eine Reportage schreiben! :) :)




03.09.2015

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