Von Servern und Kindheitsträumen

Mein Name ist Stephan Thomas, ich bin 33 Jahre jung und arbeite seit 3 Jahren am Flughafen. Ursprünglich habe ich Industriekaufmann gelernt, war aber schon vorher sehr IT-interessiert. Nach meiner Ausbildung wurde ich in meiner damaligen Firma in die EDV übernommen und zum Programmierer umgeschult. Später wechselte ich dann zur Administration von Novell- und Microsoft-Netzwerken und spezialisierte mich auf Hardware-Reparaturen. Nun arbeite ich schon seit über 12 Jahren mit ständiger Begeisterung in der IT-Branche.

Mein Kindheitstraum war, einmal an einem Flughafen zu arbeiten - 2008 hat es geklappt! Ich bin als Professional Systems Engineer bei der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) eingestiegen, und war gleich von Anfang an beeindruckt: Noch nie habe ich so viele verschiedene Systeme auf einmal gesehen - Gepäckverteiler, Sprachspeicher, Zutrittskontrolle, Video-Überwachung - um nur ein paar zu nennen. Nicht alle haben direkt mit der Luftfahrt zu tun, sind aber nötig an einem öffentlichen Platz wie diesem. Meine Hauptaufgabe ist die Client-/Server-Administration. Welche Mitarbeiterin, welcher Mitarbeiter nutzt welche Programme auf seinem PC, wer braucht Daten von welchem Server, wer benötigt Zugriff auf welche Verzeichnisse – das sind nur einige der Themen, mit denen ich mich täglich befasse.

Zusätzlich bin ich zweiter Rechenzentrumsverantwortlicher, kümmere mich um die großen Multifunktionsdrucker, die Zeiterfassungsgeräte (Stempeluhren), den Mail-Server und das CRM-System (unsere Datenbank für Kundenkontakte). Dabei komme ich mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen in Kontakt, freue mich immer, wenn ich ihnen bei PC-Problemen helfen kann und sehe, dass unsere Arbeit geschätzt wird.

Am interessantesten für mich ist aber die Teilnahme am Projekt „Genesis“ seit Januar 2011. Von vornherein zu planen, wie zukünftig bei der FSG Software paketiert und verteilt wird, wie der neue Windows 7 Client auf der neuen Hardware aussieht, wie die Netzwerkdrucker eingebunden werden, usw., nimmt viel Zeit und Grips in Anspruch. Unzählige Meetings stehen an, Überstunden gehören dazu – und leider auch kleine Rückschläge, frei nach dem Motto: Ein Schritt zurück und zwei nach vorn. Aber ich habe sehr viel Neues dazugelernt und bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Leicht gemacht hat mir das auch die enge Zusammenarbeit mit meinen super Teamkollegen – nicht nur im Projekt. Wir unterstützen uns gegenseitig und jeder profitiert von der Erfahrung des anderen.




22.09.2011

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