Geregelt, geplant und ganz spontan

Störungen beheben, aufnehmen oder weitergeben ist die eine Sache in meinem Job in der IT am Flughafen Stuttgart (darüber hatte ich in meinem ersten Blog-Beitrag berichtet: „Wenn die IT macht, was sie will“, die anderen sind Verwaltung, Statistik und auch Schulungen. Um Euch ein besseres Bild meiner Tätigkeit zu geben, versuche ich, einen Einblick über die Beschreibung eines kurzen Tagesablaufs zu geben…. Ein Teil davon ist geregelt, ein Teil davon geplant – und ein Teil auch immer spontan.

Wenn ich morgens ins Büro komme, muss ich zuerst einmal das Telefon von der Leitstelle Sicherheit und Technik (LST) auf unsere ACD-Lösung umstellen. ACD bedeutet „Automatic Call Distribution“, d.h. diese Anlage teilt alle eingehenden Anrufe auf die verfügbaren Mitarbeiter auf. In der Zeit, in der es keinen Hotline-Dienst gibt, also vor 7 Uhr und nach 16.30 Uhr, werden die Anrufe an die LST weitergegeben, sodass je nach Dringlichkeit sofort ein Techniker informiert werden kann. Eine Bereitschaft gibt es am Flughafen immer, rund um die Uhr.

Nachdem die ACD-Lösung aktiv ist, schalte ich auch mein Telefon für die Anrufer frei. Als nächstes frage ich dann unsere Fachbereiche auf größere Störungen und Störungen in der Rufbereitschaft ab, um diese dann zur Information an die Fachgebietsleiter und Chefs zu verschicken. Meist klingelt schon währenddessen das Telefon, und die Anwender melden sich mit Problemen. Dies kann alles betreffen, von „eine Anwendung startet nicht“ bis zu „der Drucker druckt nicht mehr“ oder „irgendetwas scheint mit den Berechtigungen nicht zu stimmen“.

Neben diesen UHD-Tätigkeiten (User Help Desk) und dem Tagesbericht, kümmere ich mich um das allgemeine Berichtswesen, d.h. ich erstelle Monats- und Quartalsreportings sowie Ad-hoc Auswertungen, die spontan benötigt werden, zudem bestelle ich die Verbrauchsmaterialien für unsere MFPs (Multifunktionsdrucker) und vieles mehr…

Ein weiteres sehr spannendes Aufgabengebiet sind die internen Mitarbeiterschulungen im Bereich Microsoft Office. Es werden immer wieder Kurse angeboten, an denen die Kolleginnen und Kollegen teilnehmen und mehr über die Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook lernen können. Das Schöne an diesen Kursen ist, dass man so die anderen Mitarbeiter sehr gut kennenlernt. Man erfährt auch vieles über ihre Aufgabengebiete, aber was für mich persönlich viel wichtiger ist, man hat nicht mehr nur eine Stimme zu einem Namen, sondern kennt dann auch das dazugehörige Gesicht. Denn die meisten Beschäftigten kennt man zwar vom Namen dadurch, dass fast jeder schon mal bei der Hotline angerufen hat, aber meist fehlt einem ein Bild zur Person….




28.06.2012

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