Das Flughafenmagazin „Flugblatt“

Seit gut einem Monat liegt die neue Ausgabe des Stuttgarter Flughafenmagazins „Flugblatt“ in den Terminals aus – und wir sind schon wieder mittendrin in der Produktion der Dezember-Ausgabe. Die Themen stehen, etwa die Titelgeschichte zum Job einer Airline-Stationsleiterin am Airport. Ein Teil ergibt sich durch das Geschehen am Flughafen wie die Ausschreibung des Aviation Award 2014. Manches ist in bestimmten Ausgaben fest geplant, zum Beispiel das Geschäftsführer-Interview im Dezember. Die restlichen Seiten füllen wir mit Geschichten zum Fliegen und zu den Abläufen am Flughafen, mit Reisezielen, Flugzeugbildern, Service-Infos, Shoperöffnungen, Promis,….

Sind alle Themen gesetzt, verteilen wir die Artikel. Wobei meine Kollegin Brunhilde Arnold die meisten Texte verfasst. Das Flugblatt ist ihre Hauptaufgabe. Unser/e jeweilige/r Praktikant/in (wir haben immer eine/n für sechs Monate) schreibt aber ebenfalls einiges – und kann so bei künftigen Job-Bewerbungen viel vorweisen. Ich selbst schreibe zwar auch, bin aber eher als Koordinatorin tätig, da ich mich vorwiegend um den Social Media-Auftritt des Flughafens Stuttgart kümmere. Ab und an übernehmen auch andere KollegInnen unserer Pressestelle einzelne Artikel.

Danach geht’s ans Recherchieren. Eine Quelle ist das Internet, wichtiger sind uns jedoch persönliche Ansprechpartner mit ihren Erfahrungen und ihrem Expertenwissen. Über sie bekommen wir besondere Einblicke. Zentral für den Text ist: Fachlich korrekt, aber dennoch verständlich schreiben. Architekten, Ingenieure, Piloten,… sie alle haben ihre Fachsprache, die im Job bedeutend ist. Wir müssen uns aber den Lesern orientieren. Das sind nicht nur Architekten, Ingenieure,… und auch nicht nur Erwachsene. Von 10 bis 99 Jahre; Männer, Frauen, Teenies; Technik-Begeisterte, Businnessreisende und Urlauber – alle lesen das Flugblatt, von dem wir 65.000 Exemplare drucken und gratis verteilen bzw. verschicken.

Wichtig sind natürlich die Bilder zum Text. Diese zu bekommen, ist nicht immer einfach. Klar, Flughafenbilder machen wir bei einem Termin vor Ort, häufig mit dem Fotografen Maks Richter (zu seinem Blog-Beitrag geht's hier). Bei Aufnahmen von anderen Airports oder Reisezielen kann es aber schon mal haken und wir bekommen von dort wenig bis gar kein Material … was bedeutet: Ohne entsprechendes Bildmaterial stirbt der Artikel. Das ist dann immer schade, aber nicht zu ändern.

Zurück zur Produktion: Bilder sind da, Text ist journalistisch aufbereitet – dann checkt die Fachabteilung die Inhalte. Nicht, dass sich bei unserer „Übersetzung“ ein Fehler eingeschlichen hat. Danach „baut“ unsere Grafikerin die Seiten (wie wir das nennen), insgesamt sind es 32. Sind die Seiten fertig, legen wir mit Korrigieren los.

Was nun reibungslos klingt, scheint aber nur so. Vor allem die Wochen vor Druck stehen wir alle enorm unter Strom. Oft müssen wir kurzfristig Platz für ein neues Thema schaffen oder eine Doppelseite neu bestücken, weil ein Artikel wegfällt,… Aber wenn dann das Flugblatt erschienen ist, vergessen wir den Stress auch schnell wieder. Und nach einem kurzen Durchschnaufen heißt es wieder: Nach dem Flugblatt ist vor dem Flugblatt – was sind die Themen für die nächste Ausgabe?

Die Ausgaben der vergangenen Jahre gibt es auch als pdfs zum Download.




11.10.2012

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