fairport STR: Unser „Solarkubus“

Der 3. Mai war für mich ein ganz besonderer Tag. Und nicht nur für mich. Besonders auch für die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Flughafen Stuttgarts. Als mir vor einem Jahr der Nachhaltigkeitsparcours „fairport STR“ vorgestellt wurde, war ich gleich begeistert, weil ich mich persönlich für das Thema Umwelt- und Klimaschutz interessiere und mich auch bei Bosch Solar Energy damit beschäftige. Als Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation bei Bosch Solar Energy gehört das Thema Nachhaltigkeit unter anderem zu meinem Themenschwerpunkt. Und für mich stand fest: Die Möglichkeit der Öffentlichkeit zu zeigen, was in der Fotovoltaik-Anlage auf dem Bosch-Parkhaus steckt und wie sie das Klima schützt, machte die Entscheidung, den Nachhaltigkeitsparcours zu unterstützen, einfach. Wir wollten einen Info-Kubus aufstellen, auf dem die Leistungsdaten der Solaranlage tagesaktuell für jedermann sichtbar sind. Allerdings war für beide Seiten nicht vorstellbar, welche Dimensionen dieses Projekt erreichen würde.

Neben dem Alltagsgeschäft schaufelte ich immer wieder Zeit für das Projekt frei. Bei uns in Arnstadt, dem Firmensitz der Bosch Solar Energy, wurde vor gut 5 Jahren eine ähnliche Stele aufgebaut. Eine Kopie dessen sollte nun auch am Fuße des Bosch-Parkhauses stehen. Das jedenfalls dachte ich. Ich holte mir eine Werbefirma ins Boot, die bereits Erfahrungen in diesem Bereich hatte. Ehrlich gesagt, guter Rat war hier auch angebracht. Ich als Kommunikationsfachfrau habe wenig mit Statik, Windlast und technischen Einbauten zu tun. Und Kenntnisse dieser Art waren gefragt.

Nach ersten Gesprächen glaubten wir, den Zeitplan halten zu können. Aber mit dem Wissen von heute zeigt sich, dass die Umsetzung eines solchen Projektes Zeit und viel Geduld braucht. Es ist nicht einfach nur ein Kubus, der irgendwo aufgestellt wird. Aus dem anfänglichen Kopfzerbrechen, den Skizzen und Gesprächen entstand ein technisches, bauliches und gestalterisches Werk mit Liebe zum Detail. So wird beispielsweise die umweltfreundliche Energieversorgung des Kubus über zwei Bosch-Solarmodule realisiert, die an einen Wechselrichter angeschlossen sind. Dadurch versorgt sich die Stele selbst mit Strom für die Anzeige der Leistungsdaten. Mittels zweier prozessgesteuerter Speichereinheiten erhält die Anlage die technischen Daten der Solaranlage auf dem Parkhausdach aus dem lokalen Netzwerk der Flughafengesellschaft. Zwei Funkmodems übernehmen die Datenübertragung.

Vor allem steht der Solarkubus für mich auch als Symbol für Professionalität, gute Zusammenarbeit und Vertrauen. Ich bin mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit allen meinen Partnern hat mir große Freude bereitet und auf unser gemeinsames Ergebnis können wir alle stolz sein. Mein persönlicher Dank gilt auch der Messe Stuttgart für ihren langen Atem. Jetzt bin ich gespannt, wie die Reaktionen der Besucher ausfallen werden. In jedem Fall rücken wir auch mit dem Solarkubus das Thema Umwelt- und Klimaschutz mehr in das Bewusstsein der Menschen.




19.07.2012

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